· Die Dichtflächen beider Kurbelgehäusehälften sorgfältig reinigen und die beiden Passbüchsen sorgfältig in ihre Sitze klopfen, so dass sie sich nicht verbiegen. Falls die Büchsen Grate aufweisen, müssen diese mit einer Feile beseitigt werden.
· Die Dichtfläche der oberen Kurbelgehäusehälfte mit einer dünnen Schicht Dichtmasse bestreichen. Suzuki empfiehlt die Verwendung von Suzuki Bond Nr.4, doch kann auch eine andere gute, nicht aushärtende Masse verwendet werden. Den kleinen O-Ring in die Gehäusevertiefung hinter der Kurbelwelle einsetzen.
· Die Dichtmasse etwa 10 Minuten ablüften lassen und die untere Gehäusehälfte aufsetzen. Dabei darauf achten, dass die drei Schaltgabeln richtig in die Nuten der Zahnräder eingreifen. Dazu die Schaltwalze in die Leerlaufstellung drehen und alle Zahnräder in Leerlaufstellung schieben.
· Vor dem Einsetzen der Gehäuseschrauben die Funktion der Getriebeschaltung prüfen. Den Gangschalthebel provisorisch montieren und prüfen, ob sich alle fünf Gänge richtig schalten lassen. Anschließend den Schalthebel wieder abnehmen.
· Die Gehäuseschrauben in die untere Gehäusehälfte einsetzen, wobei die Schelle des Lichtmaschinenkabels mit der Schraube Nr. 6 befestigt wird. (Nummerierung siehe 2.4.12) Die dreizehn 8-mm Schrauben in mehreren kleinen Stufen in der Reihenfolge ihrer Nummerierung, mit Nr. 1 beginnend, anziehen. Die elf 6-mm-Schrauben einsetzen und ebenfalls in mehreren Stufen anziehen. Das Motorgehäuse umdrehen und dabei darauf achten, dass die Steuerkette nicht vom Kurbelwellenritzel ausgehängt wird, und die zwölf 6-mm und vier 8-mm Schrauben von der Oberseite her einsetzen und in mehreren Stufen anziehen.
· Anzugsdrehmomente: 8-mm Schrauben 20 Nm, 6-mm Schrauben 10 Nm.