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Die
Vergaser werden in
zwei Schritten
synchronisiert. Der
erste, in diesem
Kapitel beschriebene
Schritt erfolgt an
den ausgebauten
Vergasern; diese
Arbeit fällt nach
jedem Zerlegen und
Zusammenbau der
Vergaser an. Der
zweite Schritt
erfolgt bei
laufendem Motor mit
Vakuummessgeräten
im Rahmen der regelmässigen
Wartungsarbeiten.
Diese Arbeit muss
bei unrundem
Leerlauf oder bei
ungenügender
Motorleistung und
nach jedem
Wiedereinbau der
Vergaser ausgeführt
werden.
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Die
mit einem grossen
Nylonkopf versehene
Anschlagschraube so
weit
herausschrauben,
dass zwischen der
Schraube und der
Seilscheibe der Gaszüge
ein gewisses Spiel
sichtbar ist. Die
Vergaserschieber müssen
sich nun in der ganz
geschlossenen
Stellung befinden.
Mit einer Sichtprüfung
feststellen, ob sich
alle vier Schieber
genau gleichzeitig
heben; ist dies
nicht der Fall, können
die Schieber einzeln
mit der
Einstellschraube am
Ende des auf der
Verbindungswelle
sitzenden Hebels
eingestellt werden.
Die Gegenmutter der
Schraube lockern,
die Einstellung
vornehmen und die
Gegenmutter wieder
anziehen, ohne die
Schraube zu drehen.
Die Seilscheibe so
drehen, dass alle
Schieber ganz geöffnet
sind, und die
Stellung der
Schieber nach Bild
66 prüfen. Die
Einstellung erfolgt
mit der einzelnen,
mit einer Feder
gesicherten Schraube
an der Hinterseite
des Seilhüllenanschlages.
Nach dieser
Einstellung die
Vergaserdeckel
montieren, die
Vergaser einbauen
und die Gaszüge
anschliessen.

·
Zuerst
wird der Öffnungszug
eingestellt. Die
Gegenmutter lockern
und die
Einstellschraube so
drehen, dass das
Spiel des Zugseils
1,0 bis 1,5 mm beträgt,
und die Gegenmutter
wieder anziehen. Die
Gegenmutter des
Schliesszuges
lockern und den
Schliesszug so
einstellen, dass am
Gasdrehgriff kein
Spiel mehr vorhanden
ist; die Gegenmutter
wieder anziehen.
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Für
die Synchronisierung
der Vergaser benötigt
man entweder das
Einstellgerät von
Suzuki (Nr.
09913‑13121)
oder einen Satz von
vier
Vakuummanometern.
Falls man nicht über
die nötigen Messgeräte
und über einige
Erfahrung verfügt,
soll die
Einstellarbeit einer
Suzuki‑Vertretung
überlassen werden.
Das Suzuki‑Gerät
besteht aus vier
durchsichtigen Röhren,
die je eine
Stahlkugel
enthalten. Jede Röhre
ist mit drei
horizontalen
Strichmarken
versehen, an denen
die Lage der Kugeln
und das Vakuum
abgelesen werden
kann.
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Das
Suzuki‑Gerät
muss vor der Benützung
kalibriert werden.
Dazu entfernt man
den Schraubstopfen
am Ansaugstutzen des
Zylinders Nr. 1 oder
4 und schliesst eine
der Messröhren an.
Den Motor in Gang
setzen und mit 1500
bis 2000/min laufen
lassen. An der
Unterseite jeder
Messröhre sitzt
eine
Einstellschraube,
die als Drossel
wirkt. Die Schraube
so einstellen, dass
die Stahlkugel
gerade unter dem
mittleren Strich
schwebt. Den
Vakuumschlauch
abziehen und der
Reihe nach alle
anderen Messröhren
am gleichen Vergaser
in der gleichen
Weise einstellen.
·
Die
vier kalibrierten
Messröhren an den
vier Vergasern
anschliessen und den
Motor mit 1500 bis
2000/min drehen
lassen. Wenn die
Vergaser richtig
synchronisiert sind,
müssen die
Stahlkugeln in allen
Messröhren in
gleicher Höhe
schweben. Wenn ein
Vergaser
synchronisiert
werden muss, ist es
empfehlenswert, zur
Verbesserung des
Zugangs den
Kraftstofftank ganz
oder teilweise
auszubauen, d. h.
hinten aus der
Befestigung zu lösen
und etwas anzuheben.
Dabei sind der
Benzinschlauch und
der Vakuumschlauch
sowie die Kabel der
Benzinstandanzeige
abzuziehen. Am
einzustellenden
Vergaser den mit
drei Schrauben
befestigten
Vergaserdeckel
ausbauen. Für die
Einstellung gibt es
ein Spezialwerkzeug
von Suzuki (Nr.
09913‑14520),
mit dem die Arbeit
erleichtert wird.
Das Spezialwerkzeug
ist aber nicht
unbedingt nötig,
man kann sich auch
mit einem kleinen
Ringschlüssel zum Lösen
der Kontermutter und
einem kurzen
Schraubendreher zum
Drehen der
Einstellschraube am
Schieberhebel
behelfen. Nach dem
Synchronisieren der
Vergaser die
Leerlaufdrehzahl mit
der grossen Rändelschraube
auf 950 bis 1150/min
einstellen.
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Die
Vergaser können
auch mit Hilfe von
vier
Vakuummanometern
synchronisiert
werden, die mit
Nippeln und Schläuchen
an den Ansaugstutzen
angeschlossen
werden. Den Motor
bis zur normalen
Betriebstemperatur
warmlaufen lassen
und die Drehzahl mit
der
Schieberanschlagschraube
auf 1500/min
einstellen. Bei der
Einstellung bezieht
man sich auf den
Vergaser mit der
mittleren
Vakuumanzeige. An
den anderen
Vergasern wird die
Schraube am
Schieberhebel so
eingestellt, dass
sich die gleiche
Vakuumablesung
ergibt.
Anschliessend die
Leerlaufdrehzahl auf
950 bis 1150/min
einstellen. Nach dem
Ausschrauben der
Anschlussnippel der
Manometer die
Verschlussstopfen
mit Dichtscheiben in
die Ansaugstutzen
einsetzen.