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Synchronisierung der Gleichdruckvergaser an den Modellen GS 850 GT und GLT

 

·         Beim Synchronisieren derVergaser geht man im wesentlichen nach der Beschreibung in Kapitel 3.5.5 vor. Falls die Vergaser zerlegt wurden, werden die Drosselklappen vor dem Einbau der Vergaser so gut als möglich nach Augenmass synchronisiert. Dabei richten sich die anderen Vergaser nach dem Vergaser Nr. 3, denn an diesem Vergaser greift die Leerlaufeinstellschraube direkt an. Die anderen Vergaser sind an den Verbindungsstellen der Drosselklappenwelle mit Einstellschrauben versehen.

 

·         Bei der Synchronisation mit Hilfe des in Kapitel 3.5.5 erwähnten Suzuki‑Einstellgerätes ist zu beachten, dass der Unterdruck an den beiden äusseren Vergasern etwas grösser sein muss als an den inneren Vergasern. Die Stahlkugeln in den Messröhren der beiden äusseren Vergaser müssen auf die mittlere Strichmarke ausgerichtet sein, während an den beiden mittleren Vergasern die Stahlkugeln um einen halben Kugeldurchmesser tiefer schweben sollen, d. h. die Oberkante der Kugel muss in Höhe der mittleren Strichmarke liegen. Die Einstellung muss in der Reihenfolge Vergaser Nr. 2, Nr. 1 und Nr. 4 erfolgen. Nach der Einstellung müssen die Kontermuttern der Einstellschrauben fest angezogen werden. Zuletzt ist die Motordrehzahl auf 950 bis 1150/min einzustellen.

 

·         Suzuki macht keine zahlen mässige Angaben über die Unterdruckdifferenz zwischen den inneren und äusseren Vergasern, weshalb von einer Synchronisation mit Hilfe von Vakuum‑Zeigermanometern abgeraten wird.