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Die
Vergaser sind an
einer
Leichtmetallschiene
befestigt, die auch
als Träger für die
Verbindungsstange
der Chokebetätigung
und für den
Anschlag der Gaszüge
dient. Damit die
Vergaser von der
Verbindungsschiene
abgenommen werden können,
müssen sie zuerst
teilweise zerlegt
werden. Wenn möglich
sollten die Vergaser
einzeln zerlegt
werden, damit keine
zu verschiedenen
Vergasern gehörende
Teile vermischt
werden.
Die mit je drei
Schrauben
befestigten
Vergaserdeckel
ausbauen und die
Befestigungsschrauben
der Schieberhebel an
der
Schieberverbindungswelle
entfernen (Bild 58).
Die
Befestigungsschraube
der Haltelasche
entfernen und die
Haltelasche der
Verbindungswelle
herausziehen (Bild
59). Die Stopfen über
der Verbindungswelle
an der Aussenseite
der beiden äusseren
Vergaser
herausnehmen. Mit
einer Spitzzange die
Rückholfeder der
Seilscheibe der Gaszüge
aushängen. Nun kann
die Verbindungswelle
ausgebaut werden.
Die Seilscheibe kann
erst nach dem
Trennen der Vergaser
ausgebaut werden.

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Die
Vergaserbatterie mit
der Hinterseite nach
unten ablegen und
die beiden
Senkschrauben
entfernen, mit denen
jederVergaser an der
Montageschiene
befestigt ist. Die
Schiene abheben,
wenn nötig ist dazu
die Chokewelle
leicht zu drehen,
damit sich die
Gabeln von den
Chokeschiebern lösen.
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Nun
sind die Vergaser
nur noch durch die
aufgesteckten
Kraftstoffverbindungsleitungen
verbunden. Bevor die
Vergaser voneinander
getrennt werden,
soll jedes Stück
gekennzeichnet
werden, damit sie
wieder in der
gleichen Anordnung
eingebaut werden können.
·
Von
nun an soll jeder
Vergaser einzeln
zerlegt und wieder
zusammengesetzt
werden. Den Schieber
mit seinem Betätigungshebel
vorsichtig
herausziehen, damit
die Düsennadel
nicht beschädigt
wird (Bild 60).
Schieber und Nadel können
nach dem Lösen von
zwei kleinen
Schrauben vom Hebel
getrennt werden. Den
Schieberumdrehen und
die Nadel mit ihrem
Halter herausfallen
lassen. Um die
Verbindungsstange
vom Hebel der Betätigungswelle
zu lösen, muss die
Einstellschraube des
Schiebers ganz
ausgeschraubt
werden, wodurch die
Vergasereinstellung
verloren geht. Es dürfte
jedoch kaum nötig
sein, die
Verbindungsstange
vom Hebel zu lösen.

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Den
Vergaser auf den
Kopf stellen und die
vier
Befestigungsschrauben
der Schwimmerkammer
entfernen. Die
Schwimmerkammer
abheben, den
Lagerstift des
Schwimmers
herausziehen und den
Schwimmer
herausnehmen. Die
kleine
Schwimmernadel
herausnehmen und
sorgfältig
beiseitelegen (Bild
61).
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Den
Zustand der
Schwimmerkammerdichtung
prüfen. Sie muss
nicht herausgenommen
werden, ausser wenn
sie beschädigt ist
oder undicht war.
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Die
Hauptdüse
mit einem
breiten
Schraubendreher
aus dem Düsenhalter
ausschrauben,
dann den Düsenhalter
selbst
ausbauen (Bild
62). Auf
den
O‑Ring
am Halter
achten. Den
Vergaser
umdrehen und
die Nadeldüse
aus der
mittleren
Bohrung
herausnehmen
(Bild 63). ·
Die
Leerlaufdüse
aus ihrem
Sitz neben
der Hauptdüse
ausschrauben. ·
An
den
Maschinen
mit
Vergasern,
die verschärften
Abgasbestimmungen
entsprechen
(z.B. US
Ausführung),
dürfen die
LeerlaufgemischRegulierschrauben
nicht
verstellt
oder
ausgeschraubt
werden. Die
Einstellung
erfolgt
werkseitig,
wozu
besondere
Messgeräte
nötig sind.
Die
bisherige
Europaausführung
ist mit
einer
einstellbaren
Leerlaufgemischregulierschraube
ausgerüstet.
Beachten
Sie dazu die
Angaben in
Kapitel
3.5.4. ·
Der
Chokeschieber
sitzt in
einem
Schacht an
der
Vergaserseite.
Zum Ausbauen
ist die
Kappe
abzuschrauben,
dann kann
der
Chokeschieber
zusammen mit
der Betätigungsstange
und der
Feder
ausgebaut
werden (Bild
64). ·
Den
Zustand der
Schwimmer prüfen.
Beschädigte
Schwimmer müssen
in jedem
Fall ersetzt
werden. Das
Schwimmerventil
und die
Schwimmernadel
können sich
nach längerer
Betriebszeit
abnützen,
sie sind
deshalb
sorgfältig
zu prüfen.
Abnützung
macht sich
durch eine
Kerbe in der
Nähe der
Nadelspitze
bemerkbar,
die zu
unvollkommener
Abdichtung führt.
Ventilsitz
und Nadel
sind immer
paarweise zu
ersetzen. ·
Die
Nadeldüse
und die
darin
gleitende Düsennadel
können sich
nach längerer
Betriebszeit
ebenfalls
abnützen,
was zu höherem
Kraftstoffverbrauch
führt. Düse
und Nadel
sollten
gelegentlich
ersetzt
werden. ·
Bevor
die Vergaser
in der
umgekehrten
Zerlegereihenfolge
wieder
zusammengesetzt
werden, müssen
sie noch gründlich
gereinigt
werden. Benützen
Sie dazu
Pressluft
und nicht
Lappen,
sonst können
die feinen
Kanäle im
Gehäuse
durch
Stofffasern
verstopft
werden. ·
Reinigen
Sie
verstopfte Düsen
nie mit
einer Nadel
oder einem
Draht, die Düsen
würden
unweigerlich
beschädigt.
Wenn keine
Pressluft
verfügbar
ist, kann
man sich mit
einer
Luftpumpe
behelfen.
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Ziehen
Sie die Schrauben
nicht mit Gewalt an,
sonst können die
feinen
Schraubengewinde
oder das Vergasergehäuse
aus weichem Zinkguss
beschädigt werden.
Beim Einführen der
Schieber müssen die
Nadeln vorsichtig
auf die Nadeldüsen
ausgerichtet werden.
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Die
Vergaser in
umgekehrter
Reihenfolge wieder
zusammensetzen. Die
Schieber-Verbindungswelle
soll vor dem Einbau
mit Fett geschmiert
werden. Den Zustand
der O‑Ringe an
beiden Enden der
Kraftstoffröhrchen
zwischen den
Vergasern prüfen;
im Zweifelsfall sind
siezu ersetzen.
Zuerstsind die acht
Befestigungsschrauben
der Vergaser, erst
dann die vier
Klemmschrauben der
Schieberhebel an der
Schieber-Verbindungswelle
anzuziehen. Die acht
Befestigungsschrauben
sollten vor dem
Einbau mit flüssiger
Gewindesicherung
bestrichen werden.
Vor dem Einbau der
Vergaserdeckel und
vordem Einbau der
Vergaser in die
Maschine müssen die
Vergaser
synchronisiert
werden (siehe
Kapitel 3.5.5).