
Den
Bremsflüssigkeitsstand
im Ausgleichsbehälter
derVorderradbremse
am Lenker und im
Ausgleichsbehälter
der Hinterradbremse
hinter dem rechten
Seitendeckel prüfen.
Der Flüssigkeitsstand
ist durch das
durchsichtige Gehäuse
hindurch erkennbar;
die Flüssigkeit
muss zwischen beide
Marken reichen. Bei
der Prüfung muss
der Lenker in der
Mittellage stehen,
ebenfalls beim
Abnehmen des Deckels
des Ausgleichsbehälters
am Lenker.
Normalerweise fällt
der Flüssigkeitsstand
infolge der Belagabnützung
nur langsam. Ein plötzliches
starkes Verschwinden
von Bremsflüssigkeit
deutet auf ein Leck
in der Bremsanlage.
Ein solcher Defekt
muss unverzüglich
behoben werden. Es
darf nur Bremsf lüssigkeit
in der
vorgeschriebenen
Qualität nachgefüllt
werden. Falls der Flüssigkeitsstand
unter die untere
Marke fiel und Luft
in das System
eindringen konnte,
muss die Bremsanlage
entlüftet werden.
Die
Wartung der Batterie
beschränkt sich
normalerweise auf
das Nachfüllen von
destilliertem Wasser
zum Einhalten des
vorgeschriebenen Säurestandes.
Nach dem Abnehmen
des rechten
Seitendeckels ist
der Säurestand
durch das
durchsichtige
Batteriegehäuse
hindurch erkennbar.
Zum
Nachfüllen von
destilliertem Wasser
die Doppelsitzbank
je nach Modell
aufklappen oder
ausbauen und das
Werkzeugfach und
dessen Halterung
ausbauen. Die
Batterie muss nicht
ausgebaut wer_ den.
Darauf achten, dass
der Entlüftungsschlauch
der Batterie nicht
eingeklemmt oder
geknickt ist, sonst
kann das Batteriegehäuse
unter dem
entstehenden
Oberdruck gesprengt
werden. Ausser wenn
beim Umfallen der
Maschine Säure
verschüttet wurde,
darf nur
destilliertes
Wasser, keinesfalls
Leitungswasser
nachgefüllt werden.
Verschüttete Säure
ist sofort mit einem
Alkali wie Sodalösung
oder Backpulverlösung
zu neutralisieren
und mit viel Wasser
abzuwaschen, sonst können
schwere
Korrosionsschäden
entstehen. Wenn Säure
verschüttet wurde,
ist Batteriesäure
(Schwefelsäure) mit
einer Dichte von
1,26 bis 1,28 g/CM3
nachzufüllen.