Rahmen und Gabeln

Prüfung und Einstellung der Schwingenlager ] Ausbau und Überholung der Schwinge ] Austausch der Antriebswelle ] Prüfung und Instandsetzung des Hinterradgetriebes ] [ Einstellung der hinteren Federbeine ] Gegenseitige Abstimmung der Federvorspannung und der Stossdämpfung an den hinteren Federbeinen ] Abstimmung der Luftunterstützung der Vorderradgabel auf die Einstellung der hinteren Federbeine ] Abstimmung der Federeinstellung der Vorderradgabel auf die Einstellung der hinteren Federbeine ]

Einstellung der hinteren Federbeine

 

Die Federvorspannung der hydraulisch gedämpften hinteren Federbeine kann in eingebautem Zustand in fünf Stufen eingestellt werden, die Dämpferwirkung ist vierfach verstellbar.  
Die Federvorspannung der Federbeine kann entweder mit dem Schraubendreher aus dem Original Bordwerkzeug oder mit einem Hakenschlüssel verstellt werden. Bei Drehung im Uhrzeigersinn wird die Feder stärker vorgespannt. Folgende Einstellungen werden empfohlen:  
‑Stellung 1 (geringste Vorspannung) für Solofahrt  
‑Stellung 5 (stärkste Vorspannung) für sehr schnelle Fahrt und/oder Fahrt mit voller Zuladung. Zwischenwerte können nach Bedarf benützt werden.
Für die Einstellung der Stossdämpferwirkung muss die Gummikappe am oberen Ende des Federbeines nach oben gestülpt werden (Bild 88). Darunter wird das gekerbte Einstellrad sichtbar, das mit einem Schraubendreher gedreht werden kann. Die vie möglichen Einstellungen sind mit 1 bis 4 nummeriert und das Rad rastet in den betreffenden Stellungen ein. Stellung 1 entspricht der geringsten Dämpfung Stellung 4 der stärksten Dämpfung.

Die Stossdämpfereinstellung muss sorgfältig auf die Federvorspannung abgestimmt sein, siehe die Tabelle am Schluss dieses Kapitels. Nur so sind Sicherheit und Komfort bei jeder Belastung und Geschwindigkeit gewährleistet. Man muss auch sorgfältig darauf achten, dass Federvorspannung und Stossdämpfung an beiden Federbeinen genau gleich eingestellt sind, sonst werden die Fahreigenschaften beeinträchtigt.  
Die Luftunterstützung der Vorderradgabel muss stets auf die Einstellung der hinteren Federbeine abgestimmt sein, um befriedigende Fahreigenschaften zu gewährleisten. Es empfiehlt sich nicht, nur die Vorder‑ oder Hinterradaufhängung zu verstellen Beachten Sie die Angaben in der Tabelle am Schluss dieses Kapitels.  

Die Federbeine sind dicht verschlossen, es besteht keine Möglichkeit zum Ergänzen oder Auswechseln der Dämpferflüssigkeit. Wenn ein Stossdämpfer undicht ist, müssen immer beide Federbeine gleichzeitig ersetzt werden.