Berichte - HD Stammtisch Heilbronn 

Handyortung für den Notfall
Von MM 03.03.2007 22:21:42

Handyortung für den Notfall

Motorradpanne und weit und breit keine Notrufsäule in Sicht? Dann zieht einfach euer Handy und ruft die Handy-Notrufsäule an. Die Nummer lautet: 0800 668 3663. Größter Vorteil: ihr könnt mitsamt eurer Panne auf Wunsch geortet werden. Dazu muss mal also gar nicht wissen, wo man sich gerade befindet.

In jedem Mobilfunknetz zuverlässig

Dieses Verfahren funktioniert nicht auf den Meter genau, sondern hat eine Ungenauigkeit von etwa 400 bis 600 Metern in der Stadt. Wenn ihr eine Panne auf dem Land habt, wird's noch ein bisschen ungenauer – aber das heißt trotzdem: Man weiß wenigstens ungefähr, wo ihr seid. In den meisten Fällen hilft das natürlich. Bei einer Panne reicht die Genauigkeit der Handyortung vollkommen aus, um euch schnell und sicher zu finden. Die Notrufsäule mit Handyortung gibt's schon länger, aber erst seit ein paar Monaten funktioniert die Handyortung wirklich zuverlässig in jedem Netz.

Diese Handy-Notrufnummer kann noch mehr: Auf Wunsch schickt man euch den ADAC oder auch jeden anderen Schutzbrief-Partner vorbei. Die Notrufnummer wurde vom Bundesverband der Autoversicherer eingerichtet. Das ist ein weiterer Vorteil, denn ihr bekommt automatisch Kontakt zu eurem Auto-Versicherer – unabhängig davon, ob ihr den Schaden nun von der Versicherung reguliert haben wollt oder nicht.

Die Handy-Notrufnummer, die euren Standort bei einer Panne orten kann, gehört auf jeden Fall in jedem Handy eingespeichert – Die Ortung ist für den Anrufer kostenlos. Um Missbrauch vorzubeugen, bekommt der Anrufer eine SMS aufs Handy.

Die Handy-Notrufnummer lautet: 0800 668 3663

(Achtung, diese Nummer funktioniert nur in Deutschland)

 

Männer-Tour Alpen
Von Klaus D. 03.08.2006 17:56:44
HD – Stammtisch Heilbronn

Männer-Tour vom 01. – 09.07.2006 ( Alpen, 4 Länder )


Hallo Stammtischfreunde,

ich habe lange überlegt wie ich den Bericht abfassen soll und bin zu der Überzeugung gekommen, dass eine Kurzfassung reichen muss.
Alle Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen kann man nicht so darstellen, wie wir sie erleben durften.
Kurz: Es war einfach toll, gigantisch usw. usw..
Die erfahrene Kameradschaft war super, es gab auch wirklich nicht den kleinsten Anlass etwas zu bemängeln. Lag es daran, dass wir uns über diesen Kurzurlaub unbändig freuten, das Wetter mitspielte, die Landschaften und Strassen grandios waren, die Menschen durchweg freundlich zu uns und die Vorbereitung und Organisation von Rainer perfekt waren.
Und ...... alle Mopeds ohne Pannen die nicht alltäglichen Strapazen durchhielten und so manchen Skeptiker seine Meinung ändern ließen.
Oder eben die Mischung aus allem ?
Hier sei auch mal Schrauber „Alex“, der immerhin 3 der teilnehmenden Bikes regelmäßig wartet, lobend erwähnt. Leistung hatten wir ( fast ) genug, Ölverluste oder sonstige Pannen ? – Fehlanzeige ! Was will man mehr ?

Und .... Fahren und Bike-Beherrschung in allen Lagen konnte hier geübt und gesteigert werden. Der Autor ( Fahrer einer E-glide und schon mit Pass-Erfahrungen ) hatte bislang auch nicht gewusst, dass man mit so einem schweren Gerät ( meist mit reichlich Gepäck ) so schnell unterwegs sein und in Kurven driften kann !

Jedem, der nicht mitfahren konnte, sei gesagt, dass er etwas Grosses versäumt hat,
ein high-light im Leben eines jeden Bikers !
Wir sind hungrig geworden und haben die Fortsetzung dieser Fahrten im nächsten Jahr bereits beschlossen. Wir haben ja den ganzen Winter über Zeit, uns Gedanken zu machen und Informationen zu sammeln. Vielleicht opfert sich wieder Rainer für die Recherchen und Buchungen ??? Zeit sollte er dann als Teilzeit-Jobber ja wohl haben !

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Aber nun mal von Anfang an:

Teilnehmer: Gonzo, Jürgen G., Klaus D., Olli, Rainer W., Ralf H.,

Samstag, 01.07.06 trafen wir uns um 8 Uhr an der ARAL in Auenstein bei schon gut warmen Temperaturen, na ja nicht alle.
Ralf war -ungeduldig wie immer- der Erste, dann Rainer und ich, etwas später Olli, der uns mitteilte, dass Jürgen verhindert ist und Sonntag nachreist und dann erst mal keiner mehr.
Hektisches Telefonieren um 8 h 30 – wo blieb Gonzo, der schon um 7 h 30 abgefahren war ?
8h45 Gonzo trifft endlich ein, aber wie!!!
Helm ab, das Wasser lief in Bächen herunter – ist ja auch nichts da, was zurückhält -, das
T-shirt pitschnass und flucht wie ein Bergarbeiter, Sch... Gore-Tex-Anzug, ist wie eine Sauna,
( Näheres dazu später, hö, hö, hö, ).
Sprit ausgegangen und fast 3 km das Moped schieben müssen, der Ärmste. Hat sich ganz schön veräppeln lassen müssen. Aber alle halfen beim Trockenlegen, kurze Besprechung und dann los auf die Autobahn.
Zügig, bei wenig Verkehr, ging`s rund Stuttgart nach Singen, Kreuzlingen über die Grenze und dann am Bodensee vorbei über Romanshorn, Bregenz südlich vorbei bis ins österreichische Lustenau, um eine ordentliche Pause in einem Einkaufscenter zu machen,
hier waren es schon gut 32 °C im Schatten, innen aber gut klimatisiert.

Gonzo ist immer noch unzufrieden und nörgelt über seinen neuen Anzug, von wegen schlechter Empfehlung seiner Freunde etc. pp.
Worauf sich einige mal genauer der Sache annahmen mit der Feststellung :
Gonzo fuhr in Winterausrüstung !!! Er hatte das Winterfutter noch drin !
Mannomann war das ein Gelächter und G. zog ab auf die Toilette, das Futter herausnehmen. ( Für den Rest der Reise war sein Weltbild dann wieder i.O. und der Anzug überstand im Laufe der Reise alle Härtetests, siehe Fotos ).

Gestärkt fuhren wir weiter ein Stück auf der Autobahn bis Feldkirch-Süd, ein kurzes Stück in die Schweiz, dann nach Liechtenstein – Vaduz, Balzers, Maienfeld mit einer schönen Festung und historischem Ortskern – siehe Fotopausen-,
dann in die Schweiz über Landquart, Chur nach Lenzerheide zum HOG-Treffen.
Ankunft gegen 17h°°. Das Quartier lag direkt im Ortskern an der Hauptstrasse, Gepäck runter, Zimmer bezogen und dann erst mal eine Ehrenrunde gedreht zum Event-Gelände.
Grosse Enttäuschung- nichts los ( nur im Hoggi-VIP-Zelt wurde fein diniert zu SFR 49,-- , sauteuer und Schicki-micki – nicht unser Feld. ( Muss man i.Z. auch nicht wieder hin. )
Nach kurzem Rundgang und einer kleinen Mahlzeit wurde der Abend in der Hotelbar bei Fußball und netter Gesellschaft beendet.
Olli schwächelte, hatte Darmprobleme und Kopfschmerzen und bekam unerwartete Hilfe von einer med. Masseurin – und schon ging` s wieder besser. Der Abend wurde dann doch noch länger.
2.Tag
Pünktlich um 8h°° war auch der Letzte beim Frühstück in einem Cafe, da es im Hotel nur ein spärliches ( und teures ) Frühstück gab.
9h°° Start ab Lenzerheide über Savognin, Marmorera mit einem schönen See ( kurze Fotopause ) zum Julierpass 2284 m hinauf. ( viel Verkehr, Busse + PKW+ Töffs
- schweizerisch für motorisiertes Zweirad - .
Weiter zur Silvaplana ( tolle Lage am See ) die B27 nach St. Moritz ( schöne Lage, mondän mit riesigen 5*-Hotels ), nach Pontresina zum Bernina-Pass 2328 m ( sehr schöne Aussicht – Blick auf den Piz Palü 3905m + Piz Bernina 4049m mit Gletscher) und gut zu fahren.
Kurz hinter der Passhöhe zweigten wir nördlich ab über den Pass Forcola di Livigno 2315m hinab nach Livigno. Mittagessen und zollfrei Tanken Super für € 0,90 ! und richtig italienisches Flair !
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Weiter Richtung Bormio über ein Joch mit 2291m zum Stilfser-Joch.
Kurz vor der Passhöhe bogen wir nördlich ab zum Umbrail-Pass 2505m – einer der schönsten Pässe mit höherem Schwierigkeitsgrad und z.Teil Schotterpiste auf fast 5 km – sehr reizvoll mit kleinen Wasserfällen, sehr engen Kehren, dafür aber keine Busse u. LKW und freundlichen Carabieneri, welche nur an Fotos von unseren Bikes interessiert waren –
nach Sta. Maria , über den Ofenpass 2149m Richtung Zernez – hier endlich Kaffeepause.
Etwas erholt fuhren wir über Scuol bis Martina, dann auf einer schönen und gut ausgebauten Nebenstrecke über die Stephanshöhe 1600m zum Tagesziel „Nauders“ – Station für 3 Nächte im Hotel Tiroler Hof.
Ein anstrengender Tag: abzüglich der Ausgangshöhe in Lenzerheide sind wir 14.400 Höhenmeter gefahren, reichlich Kurven im 4-stelligen Bereich mit mehr als 5.000 Schaltvorgängen !!!
Bei Ankunft waren wir mehr oder weniger platt. Jürgen war schon eingetroffen und es gab ein erstes „Ankunftsbier“ auf der Terrasse.
Zimmer bezogen ( Junior-suites mit HP für € 48,-- !!!) und ab ins Schwimmbad. Ralf und ich waren die Ersten und zogen Bahnen, als Olli + Rainer einen Auftritt hatten wie Clark Gable und Co. im Bademantel.
Olli war so abgespannt ( oder konfus ? ), dass er mit Latschen ins Becken sprang, ohne es zu bemerken.
Gonzo – ein Bergneuling - hatte sich gut eingefahren und war total begeistert über das Erlebte bzw. Erfahrene.
Das Abendessen war eine Wucht – die Stimmung bestens, nur Olli war so geschafft, dass er um 22h°° ins Bett ging zu unser aller Erstaunen.

3. Tag 9h30 Start über Pfunds nach Landeck, das Paznauntal entlang über Ischgl
( mondäner Wintersportort ) und Galtür zum Sivretta Stausee mit der Bielerhöhe.
Das gesamte Tal war noch gezeichnet durch die starken Regenfälle und Schneeschmelze im April/Mai 06 mit grossen Errosionsschäden. Auf mehr als 40 km waren überall Baumaschinen im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen.
Nach einem Lunch am See bretterten wir weiter die Sivretta-Höhenstrasse ( mautpflichtig ) entlang über Partenen nach Gaschurn ( steil, viele enge Kurven ) und ins Montafon über Schruns bis kurz vor Bludenz.
Rechts ab, bergauf über Nüzitters in grosse Walsertal, das Faschinajoch hinauf, runter nach Damüls. Über Au, Schröcken ( Kaffeepause in einem Nepplokal – 1 St. Kuchen, das ganz verschämt sich auf dem Teller duckte, ob seiner Größe + 1 Minikaffee € 4,50, Fotos ) über Warth nach Lech und Zürs ( mondäne Promi-Orte im Winter – im Sommer „Geisterorte“ ) über den Arlbergpass nach St. Anton, weiter über Landeck zurück nach Nauders.

Heute hatte es Ralf erwischt, zuerst seine teure Uhr verloren ( wurde wieder aufgelesen ) dann über einen „jungen“ Felsbrocken und schlussendlich in ein „Riesenloch“ gefahren - alles sehr anschaulich und gestenreich dargestellt !
Versöhnt wurden wir durch eine nette Straßenwärterin an einer Baustelle, bei der alles „Bio“ ist. ( nur für Eingeweihte )
Ausklang wieder mit „Feierabendbier“, Schwimmbad usw..

4. Tag heute rund Ötztaler Alpen
9h°° Start, über Prutz nach Kaunerberg, eine Traumstrasse – schmal aber super zu fahren mit schönen Ausblicken – über die Pillerhöhe 1558m ins Pitztal hinab bis Arzl. Dann ins Ötztal über Oetz, Sölden, Obergurgl, Hochgurgl – links, rechts und voraus alles 3000er + 3500er Berge –
zum Timmelsjoch 2505m – eine herrliche Strasse mit tollen Ausblicken und Radfahrer ohne Ende.

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Durch den Jochtunnel – dunkel und sehr kalt – ging`s rüber nach Italien ins Passeiertal bis S.Leonardo und Meran. Kurz vor Meran sahen wir die ersten großen Palmen !
Weiter über Naturno an Castelbello ( Schloß von Reinhold Messner ) vorbei durchs Vinschgau zum Reschensee und –Pass nach Nauders zurück.
Sieht auf der Karte alles nicht so viel aus, aber es war genug. Jeder war froh, das Moped in die Garage stellen zu können.
Aber alle waren zufrieden über das Erlebte, einer sogar so, dass er laut singend wie ein Startenor auf dem Moped swingend ins Tal glitt – unser „Don Olli“ !

5. Tag Abfahrt von Nauders mit Ziel „Dolomiten“
Da ein langer Weg vor uns lag und wohl alle inzwischen ausgeruht waren, fuhren wir sehr pünktlich, nach freundlicher Verabschiedung, los wieder über den Reschenpass nach
Prato alla Stelvio – eine sehr schöne alte Kleinstadt – über Trafoi zum Stilfser Joch 2757 m, der höchste von uns gefahrene Pass dieser Tour, ein absoluter Höhepunkt, dessen An- und Ausblick in dünner Luft man gesehen haben sollte.
Es kam aber noch besser ( und härter ) an diesem Tag.

Joch runter Richtung Bormio – das Valfurva-Tal entlang ,fast rund um den Ortler – ( für nicht Eingeweihte: ein markanter großer Berg in Südtirol ) über den Passo di Garvia 2621m.
Alles bisher gefahrene waren nun pea-nuts.
Unglaubliche 49 Spitzkehren ( tornanti ), enge Straßen, die manchmal so eng waren, dass man Beklemmungsgefühle hatte, wenn ein Bike entgegegen kam und man den Blick ins Tal „genießen“ konnte, da keine Randbefestigung o.ä. vorhanden war und es oft 300 bis 500m bei 60° abwärts ging ohne irgendetwas, was einen evtl. Sturz hätte bremsen können.
Eine Herausforderung schlechthin mit mehr als 300 Kurven ( ca. 1200 Schaltvorgänge ) –
wir waren alle erleichtert heil unten angekommen zu sein.
Weiter ging es über den Passo di Tonnale ( nur 1884 m ), das Val Vermiglio und Val di Sole entlang nach Fondo – landschaftlich sehr schön.
Von Fondo weiter über den Mendelpass ( breite Fahrbahn, schön zum Schwingen – Ralf konnte seine Begeisterung kaum zügeln ) am Kalterer See vorbei nach Bozen und direkt zum HD-Dealer. Nach ein paar Einkäufen wollten wir weiter in drückender Schwüle, ständig schwarze Gewitterwolken im Nacken – durchs Eggental auf enger Straße mit kaum Tageslicht, da die überhängenden Porphyr-Felsen sich fast berühren über Welschnofen und den Karerpass 1745m bis Canazei zu unserem Hotel.
2 Minuten nach Ankunft ging ein Wolkenbruch herunter, der uns komplett durchnässt hätte – Glück gehabt ! Ein erlebnisreicher Tag klingt aus.

Heute erwiesen sich die HD-Fahrer mal als wahre gentlemen und Helfer in der Not !
Beim Anstieg zum Stilfser Joch lag vor einer Spitzkehre eine BMW 1200GS quer auf der Fahrbahn - hangabwärts. Der Fahrer hatte bedingt durch einen Fahrfehler die Balance verloren und war umgekippt. Zu dritt hoben wir die „Möhre“ auf und während sich der Fahrer sortierte und von seinem Schock erholte unter Betreuung, testete Ralf das Gefährt.
Nach zwei Minuten kam ein – ist ok und mit guten Ratschlägen versehen ließen wir den Fahrer hinter uns. Bei einem Foto-shooting unterwegs kam er wieder an uns vorbei – weniger gefahren, mehr um die Kurven gezittert, nach 5 Kurven eine Pause.
Oben auf der Höhe standen wir bei einem Kaffee und genossen die Aussicht als beschriebene BMW wieder erschien und neben uns parken wollte – wie es sich gehört, standen wir aufgereiht nebeneinander, aber leider etwas talwärts.
Kaum gestanden gab es wieder einen Kracher. BMW mit Fahrer lagen neben unseren Mopeds. Rübergespurtet, aufgeholfen – Ralf die BMW erneut gescheckt und diesmal auch Probegefahren mit Power, sodaß der Besitzer wohl recht staunte, kam nun heraus, dass der gute Mann ( Anfang/Mitte 60 ) erst seit 4 Monaten den Führerschein und sich mit der GS verkauft hat. Er kam kaum mit den Fußspitzen auf den Boden.
Abwärts wollte er dann auch noch über den Umbrail-Pass ( mit Schotterpiste ), wovon wir ihm eindringlich abrieten.
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Kaum über das Joch hinweg vor der ersten Spitzkehre zuckte erneut Rainers Arm in die Höhe. Wieder lag ein Moped quer auf der Fahrbahn – diesmal ein „Reiskocher“.
Hatte mit Speed die Abfahrt begonnen, vor der Kurve zu spät und zu hart gebremst und rutschte auf Rollsplitt aus.
Wieder zu Dritt hin, Moped hoch, Fahrer auf die Füße – nicht viel passiert außer Sachschaden, aber der war so geschockt, dass er sogar vergaß ein Danke zu sagen, oder lag es an uns als Harley-Fahrer ?
Für uns war es ein schönes Gefühl an diesem Tag auch Gutes getan zu haben und wir ließen es ganz schön krachen auf dem weiteren Weg - zum Staunen von so manchem „Reiskocher“-Treiber.
Olli`s Spurt- und Überholvorgänge wurden reichlich unterstützt von seinem Gasantrieb – kein NOS, nein – Blähungen waren sein Erfolgsrezept. Verbunden mit reichlich komischen Fahrverhalten gab es immer mal wieder Anlass zu Gelächter.

6. Tag 8h30 und schon alle fertig ? Nach ja abfahrfertig schon, aber Rainer sah böse aus. Mehrere Einschlaf- und Schlafversuche scheiterten kläglich, da Olli zuviel Wald um sich herum hatte und nicht eher Ruhe gab, bis auch der letzte Stamm gesägt war.
Und das schon seit Tagen !!! Aber er ist hart im Nehmen - schließlich ruft der Berg, äh Pass!

Von Canazei über das Schlagjoch 2244m – gut ausgebaut und schnelle Auffahrt – zum Grödnerjoch 2137m über den Falzaregopass 2105m mit Blick auf die Marmolada zum Pordoijoch 2239m und wieder hinunter nach Canazei, hinauf zum Fedaiapass 2057m bis zu einer Bergbahn – zum Gletscher.
Aber was für eine Fahrt: bei uns gäbe es wohl kaum noch eine Betriebsgenehmigung für so ein abenteuerliches Gerät. Ein uraltes Stehmodell für zwei Personen in einem Käfig ähnlich einem Schweinestallgitter. Ralf stülpte sofort wieder den Helm auf, damit wenigstens das schwächste Teil gut geschützt war und benötigte auch noch Ausstiegshilfe !
Oben machte sich die Mopedkrieger auf den Anstieg zum Gletschereis, aber nur die Starken. Der Rest zog es vor in die Hütte einzukehren und eine Jause zu vertilgen, bis wir wieder unten waren. Das ging schnell, da binnen 20 Minuten schlechtes Wetter aufzog und kurzerhand die Bahn den Betrieb einstellte. Also ab in die Hütte, warten und den Wolken und Blitzen zusehen. Olli nutzte die Zeit zum Auftanken, freie Bänke gab es reichlich und schon war er wieder weggetreten – aber nur geistig.
Nach Aufklaren wieder hinunter mit der Bahn, auf die Bikes und über die Staumauer auf die Strasse den Berg hinunter zum Quartier.
Wie immer ein Ankunftsbier verdrückt – es gießt wie aus Eimern - Gonzo`s Stunde ist gekommen.
Die Gelegenheit für ihn, mal endlich seinen Gore-tex-Anzug zu testen. Einen Gartenstuhl geschnappt und auf den Kreisel gesetzt, der vor dem Hotel 4 Strassen verbindet.
Seelenruhig genoss er die Irritation der im Kreis um ihn fahrenden Autofahrer, die etwas ratlos ob solch seltsamen Verhaltens manchmal hupten ! Die Show war gut.
Relaxen, ein gutes Abendmenue verdrücken, ein paar Bierchen zischen und ab in die Betten.

7. Tag 6h30 dichter Nebel, bzw. tiefe Wolken – das ließ nichts Gutes ahnen.
7h30 Frühstück in guter Laune ( wie eigentlich immer ),
endlich um 8h00 kam Gonzo als Letzter, marschierte stracks zum Buffet und lud reichlich Kuchen auf. Keiner sagte was, da erschien unsere nette Helferin mit der von uns bestellten Herrentorte mit brennenden Kerzen und einem Glückwunsch zu Gonzo`s 44. Geburtstag.
Es gab ein Ständchen – nicht so schön, aber dafür mit kräftigen Stimmen und eine Flasche Prosecco vom Haus, die Überraschung war gelungen. – Dieser Kumpel hat`s doch schließlich auch verdient – oder ?


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Um 9h00 Start – wieder voll bepackt.
Nach 50 m bereits die 1. Steigung und Auffahrt zum Pordoijoch. Die Mopeds warmgefahren und dann Gas auf – wie geübt, über Arraba, links über den Passo Campolongo nach Corvara. In 45 Minuten wurden bereits 2 Pässe überquert – man merkt nun die Routine, es wird immer besser, das Tempo höher.
Dann das Abtei-Tal entlang Richtung Bruneck, davor rechts ab über den Furkelpass nach Olang, dann auf breiter Strasse das Pustertal entlang nach Osten, die Drau entlang auf der
B 100 über Lienz bis Kärnten – nach Faak ist es nur noch ein Katzensprung. Es herrscht aber viel Verkehr.

Über Heiligenblut zum Großglockner – dunkle Wolken um uns herum, aber es hält.
Die Strasse ist gut, aber es ist viel Betrieb, das Überholen wird schwierig vor allem für die letzten zwei. Auf 2.100 m Höhe die Mautstation - € 17,-- / Bike ! Teuer, aber es lohnt.
Oben erwartet uns ein riesiger Komplex, sogar mit Tiefgagage, voll auf Tourismus abgestimmt. Hier machen wir Mittagspause, da es um uns herum sehr dunkel wurde und inzwischen regnet. Dazu gesellt sich Hagel. Ein paar Sticker eingekauft und weiter um den Berg herum. Hier ist es besser und es gibt die versprochene Schnellballschlacht, Schnee ist reichlich vorhanden.
Nach einem Foto-shooting mit Chinesen, die aber etwas aufdringlich wurden und alle mal auf unseren Mopeds sitzen wollten, brachen wir das Ganze ab.
Dann abwärts – immer ein drohendes Gewitter über uns - über Bruck, an Zell a. See / Kaprun vorbei, über Mittersill nach Kitzbühel zum HD-Treff.
Mit vollem Gepäck noch eine Ehrenrunde durch die Stadt gedreht – ab zum Hotel.
Auf den letzten 100 m fängt es doch noch an zu tröpfeln und es ist schwül. Wir parken erst mal unter einer stattlichen Kastanie und werden freundlich von der Hotelleitung im Hof begrüßt. Abladen, Zimmer beziehen, das obligatorische Ankunftsbier gezischt. Ralf und Olli hält nichts mehr, ab aufs Eventgelände, die Lage peilen. Noch ist nicht soviel los.
Inzwischen schauert es ganz gut, also bleibt der Rest im Haus und genießt die Ruhe.
Ralf musste unbedingt noch später eine Wurst vertilgen, die verheerende Wirkung zeigte.
Die Nacht verbrachte er mehr oder weniger auf dem WC und über dem Becken.
Kitzbühel war so gut wie gelaufen.

8. Tag Ausschlafen, Ralf entpuppte sich als Dauerschläfer, der erstmalig spät nachmittags einen kleinen Spaziergang machte. War richtig weiß-grau-grün im Gesicht und unterhielt uns nicht mehr mit seinen Sprüchen, also war er richtig krank ! Die Chefin versorgte ihn mit einem Wundermittel, das wohl auch die gewünschte Wirkung zeigte.
Um 11h00 die Ausfahrt, Startaufstellung in der Fußgängerzone – ohne Gonzo, der schon sooo ein schlechtes Gewissen hatte, weil immer noch kein T-shirt oder sonstiges gefunden war für seine bessere Hälfte. Er brach alleine auf nochmals nach Sölden ins HD-Rockcafe und kam spätnachmittags mit T-shirts zurück, 320 km für seine Angetraute – ist das nicht klasse ?
Zeitweilig ging nichts mehr in Kitzbühel – zur Freude der Zuschauer gab es ein paar wheelis, die mit Beifall begleitet wurden – auch von einer schwarzen oldstyl heritage und einer E-glide aus HN und dann ging es über St. Johann nach Kufstein auf die Festung.
Eine rund 120 km Fahrt, die sich für uns gelohnt hat. Herrliche Landschaft, einige hundert Bikes aus allen umliegenden Ländern einschließlich Osten und eine gute Live-band
„Hems Harlem“ mit der richtigen Musik-Mischung im überdachten Hof der Festung.
Da Harley-Fahrer nicht laufbegeistert sind, wurde die Auffahrt mit den Bikes in die Festung freigegeben und ergab für die Besucher ein stattliches Bild vor alter wehrhafter Kulisse mit Ausblick auf den Inn und die Stadt Kufstein.
Auf dem Rückweg hatte das Wetter kein Einsehen mehr mit den HD-Fahrern. Knapp 15 km vor Kitzbühel goss es wie aus Kübeln, sodass die meisten einen Unterschlupf suchten.
Spätnachmittags und nachts gab es dann Musik auf allen Bühnen.


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Ralf war wieder nur kurzzeitig präsent und sehr, sehr ruhig - kein Unterhalter wie sonst. Jetzt war auch jedem klar, der Junge ist richtig malad.
Auch unsere Dauer-Partygänger scheinen vernünftiger zu werden, oder lag`s am Dauerregen in der Nacht ? Es waren jedenfalls alle kurz nach Mitternacht in den Betten, um die anstehende Rückfahrt ausgeruht anzugehen.
Kitzbühel erwies sich einmal mehr als verregnetes Event.

9. Tag Kurz vor 10 Uhr machten wir uns auf den Heimweg, diesmal kürzer aber doch nicht um München herum. Auf Rat von Jürgen hin fuhren wir über die Autobahn Kufstein bis Raubling, dann auf der B 15 an Rosenheim vorbei bzw. durch, an Wasserburg und Erding vorbei – gut ausgebaut und wenig Verkehr – bis Landshut, Wechsel auf die B 299 bis Neustadt a.d. Donau dann rüber Richtung Ingolstadt auf die Autobahn nach Nürnberg
( Rainer hatte genug Landstrasse gefahren, obwohl es ruhig und schön zu fahren war ).

Einen Tankstopp im Fränkischen kurz vor Allersberg auf einem Autohof nutzten wir dann zu einem guten, preiswerten Mittagessen im Biergarten.

Über Nürnberg + Crailsheim lief es ganz passabel Richtung heimatliche Gefilde, wo wir dann gegen 17h°° eintrafen, müde aber auch glücklich über eine schöne, stress- und unfallfreie Woche in prima Gesellschaft.

Euer Klaus


Frühjahrsausfahrt Schw.-Hall-Franken
Von E-glide Klaus 21.04.2006 20:51:30

Frühjahrsausfahrt mit der „schnellen Truppe“ !

Es war zwar nicht die erste Tour in diesem Jahr, dafür aber eine wirklich gute.
Am Treffpunkt erschienen zwar nur 5 Mitglieder des HD-Stammtischs in Auenstein, aber erstmalig alle in schwarz - schwarze Mopeds- schwarze Kleidung. Nach kurzem small-talk und Abstimmung über die Streckenführung ging`s dann auf kleinen Sträßchen ins „Kalabrich“:

Bretzfeld – Pfedelbach – Tankstopp bei der JET – ins Schuppachtal - vor Waldenburg rechts, Richtung Schwäb.-Hall, über Hessental bis zum 1. Stopp in Vellberg.

Das kleine Ortszentrum wurde sehr schön restauriert – siehe Bilder – und von der Festungsmauer hat man einen schönen Ausblick. Auf Tip eines Einwohners, der sich an unseren schwarzen Mopeds nicht satt sehen konnte, machten wir gleich Mittagspause im Schlossgasthof, wo ein neuer Pächter in nettem Ambiente und guten Speisen bei ländlich humanen Preisen aufwartete. ( Wirklich zu empfehlen )
Zum Abschied wünschte er sich einen „angemessenen Auftritt“ ( meinte- wir sollten mal richtig Gas geben.)

Weiter ein Stück die Jagst entlang ins „Fränkische“, jo mei – bei denen ist die Zeit um 1950 stehen geblieben, enge, teils armselige Dörfer, aber :
· Kein Verkehr
· Und schön zum Anschauen
Flott ging`s weiter Richtung Dinkelsbühl, da sich der Himmel langsam bewölkte.
Hier kurze Kaffeepause und ein 1. Eisbecher im mittelalterlichen Zentrum.
Von da an wurde die Truppe immer schneller und flog schon fast über gute Strassen über Ilshofen, Cröffelbach mit der berühmten Steige wieder nach Schwäb.-Hall.
Wär`s nach Ewald gegangen mit seiner Frage: Geht noch was ? hätten wir das Tempo von bis zu 150 km/h noch toppen sollen. Klar, mehr geht immer, aber auf der Landstrasse lieber nicht, denn die Breitreifen- und Tieferlegungsfraktion hat doch ganz schöne Probleme und muß doch enorm runtermücken vor den Kurven.
Ein Lebe hoch auf die/den neuen Kurvenbremser R.... !
Also immer cool bleiben Ewald. Fahr halt mit im Juli, da gibt’s genug zum Austoben.

Auf der Platte – der letzte Stopp zur Verabschiedung, wegen der Fülle auch nur ein Kurzer.
Dann ging` s im einsetzenden Regen wieder nach Hause.
Fazit:
Mit kleiner, starker Truppe lässt sich doch angenehm fahren. Es gibt keine endlosen Überholmanöver und ständiges Warten, Spaß hatten wir auch und last but not least:
Wir sind nun gut eingefahren für die Saison.

Für alle Interessierten:
Schaut Euch mal meine angebotenen Termine an. Da sind noch einige tolle Touren dabei.
Mehr am Stammtisch.

Euer Klaus D.
Novemberausfahrt
Von Brett 07.11.2005 10:44:01

Hi Folks,

für die Ausfahrt am 6. November war die Teilnehmerzahl ganz gut. Hier sollten wir doch mal die Hardcore-Biker nennen: Uli, Ria, Gonzo, Thomas, Ralf, Ewald, "Daddy-Cool" Yogi und Brett.
Um 12.30 trafen wir uns, mit Rücksicht auf den einen oder anderen dicken Kopf, an der Neckarsulmer ARAL-Tanke und fuhren entlang des Neckars, nach Eberbach. Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und wir gingen es entspannt an. Nachdem der ursprünglich angedachte Kuchen-Stützpunkt "Grüner Baum" in Eberbach wegen Betriebsferien geschlossen hatte, führte uns Manfred in das schnuckelige Cafe "Viktoria" in der Stadtmitte, wo die obligatorische "Schwarzwälder-Kirsch-Session" stattfand.
Nach einer entspannten Kaffeepause fuhren wir über die Serpentinen in den westlichen Odenwald und weiter nach Aglasterhausen und Bad Rappenau. Der Abschluß fand dann bei Andy in der Falkenbar des Eisstadions statt. Ich hoffe, dass es nicht die letzte Novemberausfahrt bleibt und wenn doch, dann war es ein wirklich gelungener Saisonabschluss. Wenn auch in kleinem Kreis.

Bis bald
Colombo
 
Herbsfinale in Hohenlohe
Von Brett 18.10.2005 09:44:01

Letzte Ausfahrt Langenburg

Als sich am 16. Oktober dann doch kein Nebel einstellte, trafen sich immerhin 14 Unentwegte auf 12 Maschinen um 10.30 Uhr an der Aral-Tanke in Neckarsulm.
Unsere beiden "Hardcore-Sozias" Ria und Uli liessen es sich selbstverständlich nicht nehmen, sich auf ihre Sitzbrötchen zu klemmen und etwas gegen den Männerüberschuss zu tun.
Wir brachen also auf , entlang der Jagst nach Weikersheim, wo unser Roadcaptain Klaus auf die Idee kam, ein Gruppenfoto vor dem Schloss zu machen. Wer machts? Wir engagierten zwei Kids die unser Bild machten und es ging schon fast wieder weiter Richtung Rothenburg.
Die Aussicht auf jede Menge Japaner zu treffen und entsprechen gesalzene Preise, lies uns in Creglingen in das "Gasthaus Lamm" einkehren. Und diese Entscheidung erwies sich als Glücksgriff. Essen, Trinken und jede Menge Spaß für knapp über 10 Euro! Wir waren angenehm überrascht. Klaus entschied danach, eine Schleife um Rothenburg zu fahren und in Langenburg die obligatorische Kaffeepause einzulegen. Das "Cafe Bauer" war gut, nur die Kuchenauswahl ließ zu wünschen übrig. Beim Aufbruch erwischte es dann wieder Toms Custombike. Sie sprang erst nach einigen Versuchen dank Gonzos und Redskins Anschiebe-Aktion an, und Tom fuhr danach, begleitet von Gonzo und Ria, direkt auf die Autobahn und nix wie ab nach Hause.
Wir anderen fuhren über die Hohenloher Hochebene der untergehenden Sonne entgegen. Es war eine tolle, stimmungsvolle Fahrt. An der Löwensteiner Platte verabschiedete sich der Autor dieser Zeilen und kann daher über den Ausgang des gelungenen Tages leider nichts mehr berichten.
Ich hoffe aber, dass wir eventuell noch die eine oder andere Ausfahrt auf die Räder stellen können.

Euer Wolfgang (Brett)
 
"Herbstritt"
Von Klaus D. 12.10.2005 15:01:05

HD – Stammtisch Ausfahrt nördl. Schwarzwald


Am 9. Oktober fanden sich nach mehreren Rundtelefonaten doch noch 8 Motorräder am Treffpunkt ein, wenn auch mit einiger Verspätung.
Fast alle wollten ursprünglich wegen dichten Nebels die Couch bzw. das Bett beglücken.

Rainer und ich hatten uns tel. aber entschieden, die geplante Tour Hohenlohe-Franken zu verschieben, da der Nebel sich in den Flusstälern lange hält.
Flexibel wie wir nun mal sind wurde der Schwarzwald in Angriff genommen.
Ich denke – keiner hat es bereut.

Der 1. schwache Sonnenstrahl lugte an der Anhöhe hinter Ellhofen durch den Nebel. Gen Stuttgart wurde es bis auf die Neckarzone zusehends heller.
Ab Weil der Stadt – 1. Pinkel- und Reparaturpause, diesmal hatte es Tom erwischt aber nur mit einer Kleinigkeit – strahlte die Sonne mit uns um die Wette.
Im t-shirt standen wir bei MC-Donalds, das wir wg. der sauberen Toiletten und guten Kaffee`s anfuhren.
Über Calw gings nach Bad Wildbad, Gernsbach und Richtung Forbach.
Ralf kam nun der Gedanke, uns seine Hausstrecke vorzustellen
Auf der B 462 folgte aber Stau nach Stau, alle 1,5 km eine neue Baustelle mit Ampel – nervtötend, da es unterm Helm ziemlich warm wurde und wir fahren wollten. Schneller wären wir auf der ursprünglichen Route gewesen, hätten aber eine Gaudi verpasst.

Ralf`s Strecke – über die rote Lache – erwies sich als Kurvenidylle wie in den Hochalpen, zeitweise alle 50 m eine Kurve, Spitzkehren und eine enge Fahrbahn.
Hier packte es unsern Rainer und er machte seinem neuen Spitznamen – PS-Protz – alle Ehre. Die Beschleunigung ist schon sehenswert !
Oben angekommen dauerte es eine kleine Weile, bis auch der Letzte eintraf und sich bei einem kurzen Stopp erholen konnte.
Trotz zeitweise 1000m Höhe war es angenehm warm, nur stellenweise in den Schattenlagen feucht und etwas rutschig.
Weiter ging`s in Richtung Baden Baden und über die Schwarzwaldhochstrasse B500 nach Süden.
Aber der Tag neigte sich nun zusehends dem Ende zu, sodass wir abkürzten –
am Schwarzbachstausee vorbei Richtung Klosterreichenbach, hier an einem schön gelegenen Cafe den letzten Stopp machten und die obligatorische „Schwarzwälder Kirschtorte“ und Sonstiges verdrückten dann auf der B294 zurück über Bad Teinach an Calw vorbei wieder zur Autobahn.

Fazit:
Von den 110 km Autobahn und weiteren 50km Bundestrassen abgesehen, konnten wir doch gut 200 km Schwarzwaldstrassen geniessen.
Schön aber auch ermüdend.
Mit Gleichgesinnten fährt es sich doch schöner als allein.
Im nächsten Jahr folgt eine Wiederholung mit ähnlicher Strecke und vielleicht Übernachtung und Ausdehnung in die Region Titisee ???

Euer Klaus D.
.
H-D Stammtisch Grillfest 20.08.05
Von Judith 21.08.2005 19:30:18

Gaby und Rolfs grosszügiges, wunderschönes und mit viel Liebe zum Detail gestaltetes Gartengrundstück, in Fürfeld, bot ein tolles Ambiente für unser Stammtisch Grillfest. Die meisten waren am Samstag schon den ganzen Tag unterwegs und haben Getränke,Kaffee, Kuchen,Salate und Brot nach Fürfeld gebracht. Extra ausgestanzte Harley Davidson Schilder wiesen uns den Weg zum Partygelände.
Um 17.00 Uhr kamen dann die ersten Gäste. Nach Begrüssung und Rundgang auf dem Grundstück, gab es Kaffee und Kuchen. So gestärkt, gegannen dann unsere Bike Spiele, wo jeder seine Geschicklichkeit beim Wurstschnappen,Fässerrollen und Schritttempo fahren, beweisen konnte. Gar nicht so einfach die Wurst zu schnappen, gell?? Auch die Pocket Bike Racer kamen auf ihre Kosten und fuhren den grossen Bikes zum Teil davon.
Eine riesen Gaudi.
Danach ging es ohne Bike beim Hufeisen werfen und Nägel schlagen weiter.
Leider verdunkelte sich dann der Himmel und wir beschlossen mit dem Grillen zu beginnen.
Soviel leckere Salate, Brot, Fleisch und Wurst liessen wohl keine Wünsche offen und jeder wurde satt.Dann kam auch der Regen,gut dass wir unsere Bikes in einer grossen Halle unterstellen konnten. Nun ging es zum gemütlichen Teil über, die meisten standen an der extra aufgebauten und schön dekorierten Jacky Bar und genossen ihre Drinks. Andere waren wohl etwas Wasserscheu (wegen dem Regen) und sassen geschützt unter den Zelten. Liebling des Tages war aber Renates und Olis kleiner, schnuckliger Golden Retriever. Jeder wollte ihn knuddeln. Er ist aber auch zum Verlieben.
Ein wunderschöner Anblick waren auch die extra präparierten Baumstämme (Finnen Feuer), die eine romantische Atmosphäre auf das Gelände warfen. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, wurden wieder die Hufeisen geworfen, Nägel geschlagen, am Lagerfeuer aufgewärmt und die Bar gestürmt. Die ersten verliessen dann wohl so um 2.00 Uhr nachts die Party, die meisten mit dem Auto.Die Harleys blieben stehen in der Halle. Andere etwas später und wieder andere machten einfach durch bis es wieder hell wurde.
Am Sonntag war dann allgemeines Frühstück und Aufräumen angesagt. Die Hardcore Party Peoples, die durchgemacht hatten, waren wohl so gut drauf und hatten schon alles aufgeräumt, bis die anderen, die in Ihren Betten übernachtet hatten, kamen. Respekt!
Es war ein wirklich gelungenes Grillfest, in wunderschöner Umgebung, mit tollen Leuten und super Stimmung.

*****BESONDEREN DANK**********
AN GABY;BERND UND ROLF; FÜR DAS SO TOLLE GRUNDSTÜCK UND DIE SUPER VORBEREITUNG UND DEKO; AN KURT FÜR DIE GROSSZÜGIGE KUCHEN - UND BROTSPENDE;AN OLI FÜR DAS GRILLGUT; AN ALLE SALAT MAKER;AN DIE ZWEI BARLEUTE DIE TROTZ REGEN IHRE FRAU BZW. IHREN MANN STANDEN;AN OLI UND GONZO DIE DEN KÜHLWAGEN FÜR DIE GETRÄNKE HERFUHREN; AN ALLE BETEILIGTEN DIE ZU DIESEM TOLLEN FEST BEIGETRAGEN HABEN MIT ORGANISATION; VORBEREITUNG UND IHREM KOMMEN:

********D A N K E***********
Geiselwind
Von Judith 16.08.2005 16:53:47

Gute Stimmung am Abfahrtstag, Freitag. Bis zur Tankstelle kamen wir noch alle trocken. Danach war Regen angesagt bis Geiselwind. Sehr schwierige Verhältnisse für die Breitreifenfraktion und auch für die anderen.
In Geiselwind angekommen; war der Regengott gnädig und wir konnten wenigsten unser Riesenzelt unter fachmännischer Anleitung, im Trockenen aufbauen.
Danach war Party angesagt. Leute ich kann Euch sagen es war laut, sehr laut. Aber mit guter Musik und guter Stimmung haben wir es ausgehalten. Zum schlafen kam wohl niemand. Wir hatten unser Zelt irgendwie auf dem Mittelstreifen der Autobahn aufgebaut, grins.
Am Samstag waren alle früh wach und suchten nach Kaffee und Frühstück. Da man für das Bikerfrühstück bis in die Mittagsstunden anstehen musste, war der Burger K. die Rettung. Auch wegen den WC`s.
Wir haben einige Kilometer an diesem Tag zurück gelegt und machten in der Nachmittagssonne Siesta vor dem Zelt. Danach gingen wir wieder auf Tour. Dragsterrennen und Livemusik verkürzten die Nacht.
Wieder eine Nacht ohne Schlaf, kamen wir am Sonntag nicht richtig in die Gänge. Wieder begleitet von Regen machten wir uns auf die Heimfahrt. War wohl jeder froh daheim in die Wanne zu liegen und in sein Bett zu kommen.
Fazit, tolle Stimmung unter den Teilnehmern, Wetter durchwachsen, super Musik. Sanitäre Anlagen ließen zu wünschen übrig.
Beim nächsten mal reicht uns eine Übernachtung, zwei Nächte ohne Schlaf ist to much. Wir werden doch nicht etwa alt werden??????? oups
Bis zum nächsten Event...
Sommernachstparty
Von ghostwriter 27.07.2005 20:33:55

Sommernachtsparty bei Rainer+Beate am 23.07.2005-07-27

Anläßlich Rainer`s Geburtstag am 19.07. ( so jetzt wisst Ihr es alle ) und beider Hochzeit in Vegas luden sie ein zu einer „Pool-Party“ im Garten.
Die Wetterbeobachter waren sehr gefragte Leute, sah es doch überhaupt nicht nach Poolbenutzung aus. Aber pünktlich zum Samstag wurde es doch besser und zeitweise richtig schön. Ihr wisst ja nun alle : „ Wenn Oli fährt, regnet es nie!!!“ ( Ausnahmen wie Kitzbühel bestätigen jede Regel )
Start sollte sein 18h°°, ja schon aber nicht mit uns !
Wir zum Treffpunkt an den P+R-Parkplatz Bretzfeld erst um 19h°° oder später - wir wollen ja nicht überall die Ersten sein – und erst mal „Action“!!!
Mit 4, zeitweise 6 Personen unser Mitbringsel – eine Badeinsel mit Palme – aufgeblasen, das war aber auch zäh!, und auf Oli`s Pick-up verladen. Gaudi hatten wir hier schon.
Zur Krönung das Ganze mit einer blonden Badenixe im Bikini dekoriert und ab in Konvoi zum Feschtle.
Rainer - inzwischen schon ganz nervös, es war nun schon 19h³° und noch immer keiner von uns da, das viele Essen, Getränke und die Musik, da wurde es wohl ordentlich warm unterm Schopf, gelle - hat fleißig überall hin telefoniert, aber keinen angetroffen.
Aber dann kam die Truppe standesgemäß im Auftritt zur Gaudi der Nachbarschaft vorgefahren mit Getöse und einem burn-out von Bernd. Das war schon richtig professionell.
Man tut ja was man kann, um im Gespräch zu bleiben, oder .... ?
Als die Wolken sich verzogen hatten ging`s dann in den Garten.
Der ein oder andere war wohl so ausgehungert, dass er/sie zum buffet stürmten, das schon klasse war, bevor wir unser Geschenk anschleifen und Bilder machen konnten.
So langsam füllte sich der Garten auch mit Nachbarn und es wurde richtig gemütlich.
Henry, der Countrysänger, war schon klasse, unterhielt und animierte uns zu Tänzen, einem von Karin spontan angebotenen line-dance workshop mit Jogi als Vortänzer ! – mein lieber jolly, das war Amüsement pur auch für die Nachbarn - und machte sehr viel länger gute Musik als geplant.
Ich denke, dass wir den noch öfter sehen werden, oder ?
Rainer eröffnete mit kühnem Sprung die „Badesaison“ worauf das Damentrio nicht lange auf sich warten ließ.
Zu fortgeschrittener Uhrzeit wurden die Späßchen auch schon mal deftiger, die Wechselkleidung wurde knapp, bis zu später Stunde dann die Unterwäsche zum Trocknen am Fahnenmast hing. ( Ein Schelm, der schlechtes dabei denkt )
Ein Indiz für ein gelungenes Fest war wohl, dass die meisten erst im Laufe des Dienstag wieder richtig in Fahrt kamen – man wird schließlich älter ( hö, hö, hö ).

Ein großer Dank an Euch, Rainer+Beate, die Ihr Euch wirklich alle Mühe gegeben habt, um so eine megagei... – Party zu veranstalten.
Spaß hatten wir alle und für kurzweilige Stammtischabende habt Ihr gesorgt.

Euer ghostwriter
HD-Kitzbühel 7/2005
Von ghostwriter 14.07.2005 11:08:42

Kurzentschlossen traf sich am 8.7. um 10h³° eine kleine aber hartgesottene Truppe in Auenstein, um nach Kitzbühel zu fahren. Außer Thomas, der wegen einer OP verhindert ist, und Rainer war sonst ja noch keiner auf dem Treff.
Trocken gings zügig bis zum Albaufstieg, dann der erste Stau und beginnender Regen. Wir mittendurch - ein paar "Oberlehrer" und Penner wurden halt mal unsanft geweckt, was stets nur durch herunterschalten geschah. Schlußendlich machten alle brav Platz, sodaß wir relativ schnell durch waren und zügig bis Merklingen brausen konnten, nun trotz Dauerregen. Wir waren ja mit Oli bei Fierek in Ringingen verabredet und etwas spät dran. Oli empfing uns breit grinsend, da er nicht mit unserem vollständigem Erscheinen gerechnet hatte, zumal die Wetterprognose alles andere als positiv war. Sein Moped war noch nicht fertig, also erst mal ausgepellt und ab an die Kaffeebar im OG. Nach gut einer 3/4 Std. immer noch keine Erfolgsmeldung, weil Teile nicht auffindbar waren. Also kurzentschlossen "Fertigmachen" zur Weiterreise. Noch eine Verzögerung, Rainer fragte plötzlich den Meister, was er denn so für seine "Mühle" noch bekäme bei einem Neukauf. Da waren wir doch alle platt.
Aber dann gings weiter durch das Donauried über die Iller nach Senden. Ab hier dann auf die Autobahn Memmingen, Kempten bis Ende kurz vor Füssen mit einem Tank- und Essenstopp. Kurz vor Füssen nutzten wir eine Regenpause noch für ein Foto-shooting und eine Raucherpause für Oli.
Weiter Richtung Fernpass und Stopp am Kiosk "Zugspitzblick". Den Blick suchten wir vergeblich, die Wolken hingen sehr tief und prompt fing es erneut an zu regnen mit dem letzten Schluck aus dem Kaffeebecher.
Also rauf auf die Mühlen und über den Fernpass immer schön im Konvoi, da wegen der Glätte und vielen "Käsköppe-Gespannen" ein Überholen fast unmöglich war.
Im Inntal war es dann wieder trocken, sodaß wir auch aus Zeitgründen auf der Autobahn an Innsbruck vorbei bis Wörgl fuhren. Von hier nach Kitzbühel sind es noch ca. 60 km auf einer guten Landstraße in herrlicher Umgebung. Rainer lotste uns zuerst zum Eventgelände. Und mit einer Ehrenrunde verabschiedeten wir uns gleich wieder, da so gegen 19h°° einfach noch nichts los war. Ab zum Quartier "Eggerwirt", angemeldet und zuerst mal ein Ankunftsbier gezischt. Dann wurden die Zimmer bezogen, geduscht und ein gutes, wohlverdientes Abendessen verdrückt. Gegen 22h°°, Rainer konnte es kaum noch erwarten, spazierten wir zum Eventgelände. Eine band spielte, aber nichts Umwerfendes, Besucher waren noch spärlich vertreten. Nach 1-2 Anstandstrunk erkundeten wir die Stadt und landeten in einer Szenekneipe (act. Tip: "Beluna"). Hier war schon mehr geboten, Action wie im Schuhkarton - ca. 30m² aber 50-60 Menschen. Das Gedränge machte es auch wieder gemütlich, Anschluß war gleich gefunden und ab 2 h wurde es richtig nett.
Es erstaunt mich doch immer wieder, wie "Mopedfahrer" sich regenerieren können trotz solch langer Fahrt.
Eine kurze Nacht folgte, in der Oli und Rainer für reichlich Brennholz sorgten. Es stand wohl kein Baum mehr in Kitzbühel, der nicht zumindest angesägt war.
Samstag war erst mal Erholung und relaxtes Sitzen im Strassencafe angesagt bei z.T. kurzem Sonnenschein und trockenem Wetter. Unterdessen waren Ralf und ich aktiv, machten einen Cleanpark ausfindig und putzten erst mal unsere Gefährte, die doch von der Umgebung Blaubeuren-Ringingen ziemlich eingesaut waren. Mittags gings dann auf die Ausfahrt mit ca. 500 HD-Fahrern und einigen wenigen verirrten BMW und Reiskocher-Kutschern.
Landschaftlich eine herrliche Fahrt über St. Johann, St. Ulrich, das Pillerseetal entlang nach Fieberbrunn, die Loferer Steinberge getreift und zurück nach St. Johann zum Sportflugplatz. Auf breiten Landstraßen fuhr der Konvoi Spitzentempi bis 100 km/h !, alles ohne Unfälle und mit vielen winkenden Zaungästen.
Am Flugplatz waren stunts geboten mit HD, Buell und einem Quad, das war sehenswert. Hier konnte auch jeder an einem drag-race teilnehmen, 207 m Länge auf Zeit. Eine HD-Softail gegen eine Ninja mit NOS-Einspritzung 176 PS war das Highlight. Die HD gewann mit über 1 Sec. Vorsprung! weil der Druck von unten einfach saustark war. Selbst beim Schalten vom 2. in den 3. Gang fing das Gummi noch an zu Qualmen - echt stark. Der 4. Platz 8 2,4 Sec. Rückstand ging an eine E-glide !!!, die wohl aber auch nicht so ganz original war. So ne rasende Schrankwand habe ich auch noch nicht gesehen.
Nach einem opulentem Abendessen bei unserem Wirt gingen wir zum Eventgelände, um uns die Girli-band anzusehen/-hören - die cyber space hippies. Die Leadsängerin - eine Mischung aus Anastacia und Tina Turner- machte schon gekonnte Auftritte mit einer sehr guten Stimme. Aber irgendwie schwächelte schon der eine oder andere, lags am Stehen oder Laufen oder doch an den Drinks ? Egal, ab ins Beluna und den Schuppen aufgemischt. Stimmung gut, Publikum zumindest in unserer Nähe ok und Musik und Bedienung "Daniel" auf Zack. Es wurde eine unterhaltsame Nacht.
Sonntag 9h³°, man konnte es kaum glauben, waren alle wieder an der Frühstückstafel vereint, die um ein paar Gäste erweitert worden war.
Bei guter Stimmung wurde über dies und das noch diskutiert bis der einsetzende Regen uns zur Abreise ermahnte.
Gepackt und los, es goß nun wie aus Eimern. Nach 20 km der 1. Zwangsstopp - die E-glide hustete und gab keinen Ton mehr. 5 Minuten warten und prüfen der Kerzenstecker , die Mühle lief wieder - genau 7 km. das gleiche Spiel von vorne. Diese Prozedur wiederholte sich noch zweimal, wobei wir Gott sei Dank unter einer Autobahnbrücke auslaufen lassen konnten. Nun genauer nachgeschaut, Lufi runter, Stecker etc. aber es war nirgends ein Mangel erkennbar.
Ralf, unser welterfahrener biker über alle 5 Kontinente, hatte die glorreiche Idee, den Tankverschluss zu öffnen und dann eine 1/2 Umdrehung offen zu lassen. Siehe da, die Mühle lief wie ein Uhrwerk bis zu Hause.
Zurück gings nun die gleiche Strecke. der Regen wurde immer stärker. Aquaplaning und Staßen wie mit Schmierseife überzogen machten uns doch einige Probleme, sodaß wir zeitweise nur auf einen Schnitt von 45 km/h kamen.
Zwischenstopp am Fernpass-Schlößchen, einen Kaffee eingeworfen und trotz Wetter Blödsinn im Kopf- fast wie immer hö hö- laute Rufe !!
Bekannte aus dem Beluna kamen an und weiter gings, wo in der Nacht zuvor gerade aufgehört war. Der Regen ließ etwas nach, sodaß wir uns nach netter verabschiedung auf den Weg machten. An Füssen vorbei kurz vor dem Autobahnanfang überkam uns der Hunger. Ein günstig neben der Strasse gelegenes Lokal- das Carpaccio in Seeg - wurde angesteuert.
Die Seniorwirtin hieß uns trotz völlig durchnäßter Kleidung willkommen, machte flugs ihren Trockner frei, um unsere Handschuhe, Schals etc. zu trocknen, während wir aßen. Das Essen war erstklassig und Wirtin mit Mann ( Koch ) störte auch nicht, daß Stühle und der Tresen, auf dem die Helme lagen, schon ziemlich feucht waren.
Wer dort in der Region ist,- Leute fahrt dorthin und richtet Grüße von uns aus.
Es goß wieder in Strömen. Auf der Autobahn gings zaghaft weiter bis etwa Ulm, wo der Regen schwächer wurde, um dann an der Raststätte Langlau endlich aufzuhören. Tanken bis auf einen, der das Wunder von Thomas meinte nachmachen zu müssen und dann nächster Zwangsstopp im Dinkelsbühler Autohof, da der Tank inzwischen bedrohlich leer war.
Hat Ihn eine Runde Kaffee gekostet und der Illusion beraubt, das sein neues Moped mit Wasser fährt.
Trocken gings dann heimwärts.
Fazit: 9 Std hin, davon ca. 4 im Regen, zurück 10 Std, davon gut 8 im Regen haben uns nicht besonders beeindruckt. Seht mal die Bilder an. Seht ihr etwa schlecht gelaunte biker ? Höchstens müde, aber eine sonst "starke Truppe". Aber die Gemeinschaft ist schon stark und solche Erlebnisse verbinden doch intensiver als nur Kaffeefahrten.
Wir freuen uns auf die nächste Gelegenheit und fahren wieder zusammen !
So long boys - Euer ghostwriter
Magic bike Rally Rüdesheim
Von ghostwriter 05.06.2005 11:33:39

Magic bike Rally Rüdesheim 26. – 29. Mai 05


Aus zeitlichen Gründen war es uns nicht gegönnt, dieses Event von Anfang an zu besuchen, um z.B. die Stunt Show von Rainer Schwarz etc. noch mitzuerleben.
Aber immerhin 5 Mopeds ( Oli+Renate, Rainer+Beate, Manfred+Ria ) trafen sich Samstag früh und fuhren auf fast direktem Weg nach Rüdesheim. Eine Maschine mit Doppelbesatzung
( Klaus +Gudrun ) kam von einer längeren Fahrt durch die Schweiz, den Schwarzwald, über das Elsaß und Pfälzer Wald auch zum Treffpunkt an den Rhein.
Bei Ø 28 °C vormittags und 32°C über Mittag war selbst diese landschaftlich wunderschöne Anreise keine große Erholung, hpts. durch die große Luftfeuchtigkeit, die ein Treibhausklima verursachte.
Die einzige wohltuende Erfrischung erhielten wir auf der Rheinfähre von Bingen nach Rüdesheim.

Die Ausfahrt zum Landtag nach Wiesbaden verfolgten wir nur als Zuschauer – mit Recht -, denn die meisten kamen erheblich gerötet ( Sonnenbrand ohne Ende ) wieder zurück.
Erstaunlich war, dass sich der „Trachtenverein“ ( Grüne ) so zurückhielt, obwohl die Präsenz recht stark war. Es wurde ganz ohne Endrohre, ohne Helm und teilweise auch nicht nüchtern gefahren. Aber alles verlief geordnet und ohne größere Probleme.
Die Erklärung kam von unseren Wirtsleuten:
Früher lebte man hpts. von Kegelvereinen und Schiffstouris. Beides ist aber stark rückläufig, sodaß man auf solche Events angewiesen ist. Es bleiben doch einige mio. € im Städtle.
Also: - Geht`s doch - !
Nachmittags um 15³° h telefonierten wir uns nach einer ausgiebigen Dusche und “Trockenlegung“ zusammen, um das Event aufzusuchen. Nur so richtige Lust unter der brennenden Sonne und im Dampf das Eventgelände abzulaufen hatte keiner. Also wurde erst mal literweise Flüssigkeiten aufgenommen und der Nachmittag geratscht.
Nach einem frühen Abendessen machten wir uns dann auf die Socken, ab auf die Händlermeile, Festzelt und Ausstellungsbereiche.
Wir empfanden es als vorteilhaft, dass dieses Event noch nicht so groß und daher überschaubar war.
Eine Weile blieben wir schattensuchend an einem Fruchtcoktailstand hängen mit wirklich leckeren drinks und caribischer Musik aber mit zum Teil unübersehbaren Folgen.

Zu Beginn des Abendprogramms besetzten wir dann mal einen Tisch in der Zelthalle, lauschten der Musik und bewegten uns möglichst nicht unnötig, denn die Flüssigkeiten verdampften bereits auf halbem Weg in den Magen.
Es folgten auf die Vor-band die Fahrzeugprämierungen - es gibt schon erstaunliche Bastler, wenn man an das zugelassene Krad mit BWM-V8 und 350 PS, die Honda streetfighter, die Gespanne und die Oldies denkt.
Weiter ging es mit einer 14-köpfigen band, die von soul, rap, raggae, rock bis hardrock eine tolle show bot. Höhepunkte waren songs von suzzi quattro und eine Imitation von Ozi Osborne – standing ovations !!! Einfach Klasse.
Erst gegen Mitternacht wurde es etwas kühler und weckte die Lebensgeister erneut. Ab jetzt hielt auch uns nichts mehr zurück, sodaß geswingt und gerockt wurde, bis das Wasser in den Schuhen stand.
( Sch... –Übergewicht )
Nach einem ausgiebigem Frühstück trafen wir uns alle wieder am Eventgelände, um teils noch letzte Mitbringsel zu erstehen und fuhren dann gemeinsam wieder Richtung Heimat.
Eine letzte Pause in einem guten Cafe`bei Erdbeerkuchen und Erfrischungen legten wir in Eberbach ein, wo wir uns auch schon voneinander verabschiedeten, da sich ab Gundelsheim die Heimwege trennen.
Fazit: Wieder eine schöne Ausfahrt mit Gleichgesinnten, Abwechslung und vertieften Erkenntnissen, nämlich dieser, dass die Kameradschaft wirklich gut ist und sich Freundschaften vertiefen.
Voraussetzung ist natürlich, dass man sich aktiv beteiligt und bereit ist, aufeinander zuzugehen, sich kennen und verstehen lernt und auch selber „einstecken“ kann.
Hohle Phrasen und inhaltlose Stänkereien sind nicht angebracht und unerwünscht.
Denn : - Bekanntlich sind es die hohlen Tonnen, die den meisten Krach machen ! -

Wir sind auf dem richtigen Weg und machen so weiter ! Ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt.
Euer ghostwriter
Pullmann City 2005
Von ghostwriter 30.05.2005 19:25:12

Pullmann City 2005

Hallo Stammtischler,

Das Giganten Treffen in Pullmann City war dieses Jahr zwar nicht der ganz grosse Brüller, aber doch zeitweise ganz spaßig.
Aber mal von vorne:
Die Anreise gestaltete sich durchwachsen. Außergewöhnlich pünktlich fanden sich alle biker am Treffpunkt ein und harrten der Dinge, ja auf was wohl ? Der Road Captain kam nicht !

Seine Frau war schon voraus gefahren und nun musste sich der Arme doch sein Frühstück selber machen. ( Und wohl noch die Küche putzen, hä hä hä..)
Naja mit geringfügiger Verspätung gings endlich los. Als wollte er alles wieder hereinholen, legte unser Road Captain ein Tempo vor, dass uns hinten Hören und Sehen verging. Auf Dauer ging das so aber nicht mit Tempi bis 150 km/h, denn Rainer wäre wohl nie mit uns angekommen, weil sich so einige Schrauben davon machen würden, seiner Ansage nach.
Gut – die Lage geklärt – gings dann zivilisiert ( wie es sich für Harley-biker eben gehört, man ist ja kein „Tiefflieger“ ) bis zur Ausfahrt Lichtenau.
Ab hier gings quer durch das Fränkische mit einer gemütlichen Pause in Abenberg und durch die Oberpfalz bis kurz vor Regensburg. Eine landschaftlich schöne Fahrt mit teils kurvenreicher Strecke, die zum cruisen und Kurvenschwingen einlud.
Renate auf ihrer brandneuen heritage fühlte sich so richtig wohl und kurvte immer flott mit. (was noch Spätfolgen zeigte, siehe nächsten Bericht ) Sie kam jedenfalls beschwerdefrei und relaxt an wie wir anderen „Dickschiffer“ auch.
Um schneller ans Ziel und dem versprochenen ersten Bier näher zu kommen, fuhren wir ab Regensburg bis Garham wieder Autobahn.
Gerade angekommen und bei der Anmeldung kam das Empfangskomitee, Karin und Co., um uns gebührend willkommen zu heißen.
Die reservierten Häuser wurden bezogen, die Mopeds versorgt, geduscht und ab gings zum gemütlichen Teil beginnend mit einem guten Abendessen im Restaurant.
Anschließend wurde die Western Stadt erkundet und zum fröhlichen Teil übergegangen.
Weitere Kommentare erspare ich mir mit Hinweis auf die Bilder.
Kurz – die angereiste Truppe erwies sich wieder einmal als durchaus feier- und kommunikationsfreudig – Bernd hatte nicht nur einmal „starke Momente“ und zog alle Register, Rainer als noch single tanzte die Socken durch und überhaupt hatten wir alle jede Menge Spaß.
Es passte einfach gut zusammen, da jeder dazu beitrug. Miesepeter und Trittbrettfahrer waren schließlich auch nicht dabei.
Am Samstag machte das Wetter leider nicht so mit, sodaß unsere geplante Tschechienfahrt buchstäblich ins Wasser fiel und der Korso durch die Main-Street reichlich wässerig ablief.
Der Stimmung tat dies jedenfalls keinen Abbruch !
Sonntag fuhren wir zu einem Stadtbummel nach Passau auch wieder mit so einigen „lichten“ Momenten, man denke nur an Bernds neue Freunde, die Japse – hi, hi, - und die Eisbecher !!!

Die Rückfahrt am Montag nach ausgiebigem Frühstück, der ein oder andere hatte noch etwas schwere Körperteile, verlief relaxt und auf direktem Wege über die Autobahn.

Fazit: eine gelungene Veranstaltung, die nächstes Jahr wiederholt wird. Vielleicht mit noch mehr aktiver Beteiligung, da so einige Ideen für den Winter geboren wurden.
Großer Dank auch an Karin, die die Reservierung rechtzeitig vornahm und damit uns dieses schöne Wochenende ermöglichte.

Euer ghostwriter
Motorrad AU ?
Von Admin 23.05.2005 17:17:30

Motorradhersteller und -fahrer müssen sich auf eine Reihe von Gesetzesänderungen einstellen, die in Deutschland zum Jahresbeginn 2006 in Kraft treten. Von diesem Zeitpunkt an müssen alle kennzeichenpflichtigen motorisierten Zweiräder eine Umwelt-Untersuchung (UU) über sich ergehen lassen.


Diese wiederkehrende Prüfung soll in die zweijährige Hauptuntersuchung integriert werden. Betroffen sind alle Leichtkrafträder und Krafträder, die nach dem 1. Januar 1990 erstmals zugelassen wurden. Seit diesem Termin gibt es für den Kohlenmonoxidgehalt im Leerlauf einen Grenzwert von 4,5 Volumen-Prozent.

Grundsätzlich entspricht die UU damit der AU beim Pkw, mit der Rückschlüsse auf die individuelle Einstellung des Motors ermöglicht werden. Auch die Gebühren werden nach Willen des Bundesministeriums für Verkehr denen der Pkw-AU entsprechen. Analog zum Pkw-Sektor dürfen auch entsprechend zertifizierte Zweiradhändler diese Untersuchung abnehmen.
Die ursprünglichen Pläne des Umweltministeriums, im Rahmen der UU auch das Standgeräusch der geprüften Motorräder zu messen, sind jedoch vorerst vom Tisch. Allerdings sind die Prüfer angehalten, ein »besonderes Augenmerk auf die Geräuschemissionen der vorgeführten Auspuffanlage« zu legen.

Von der Abgasnorm Euro 3, die 2006 von neuen Modellen bei der Typgenehmigung eingehalten werden muss, sind zunächst nur die Hersteller betroffen. Zu den ohnehin schon deutlich verschärften Vorschriften stellt das Europäische Parlament noch weitere Anforderungen. Demnach soll die EU-Kommission dafür sorgen, dass die Motorrad-Hersteller ab 2006 die Dauerhaltbarkeit der Abgasreinigung über 30 000 Kilometer gewährleisten. Dies soll in »Feldüberwachung« stichprobenhaft überprüft werden. Ferner sollen Motorräder über ein Onboard Diagnose System (OBD) verfügen, das Fehler bei der Abgasreinigung erkennt und meldet. Dies erfordert zwingend intelligente, vollelektronische Motorsteuerung und Einspritzung. Bereits bei der Typprüfung (Homologation) soll der Spritverbrauch und der Ausstoß am klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid CO2 gemessen werden. Bislang gibt es Entwürfe für OBD und Dauerhaltbarkeit. Eine weitere Vorschrift für Verdunstungsemissionen, also Kraftstoff, der aus dem Tank und der Tankentlüftung in die Atmosphäre entweicht, ist in der Diskussion. Ab 2007 müssen dann alle neu zugelassenen Motorräder den strengen Grenzwerte genügen. Ältere Fahrzeuge mit höherem Schadstoffausstoß dürfen selbstverständlich weiter betrieben werden. Euro 3 lässt sich vermutlich nur mit geregeltem Katalysator und anspruchsvollem Motormanagement einhalten, weil nicht nur die Grenzwerte sinken, sondern der zugrundeliegende Prüfzyklus dann Geschwindigkeiten bis 120 km/h erfasst. Momentan wird der Schadstoffausstoß nur bis Tempo 50 im dritten Gang gemessen und daraufhin die Typgenehmigung erteilt.

Auch das Thema Benzin-Konsum und CO2-Emission tritt 2006 stärker in den Vordergrund. Dann müssen die Motorrad-Hersteller, wie heute schon die Automobilproduzenten, verbindliche Verbrauchsangaben machen.
toy run 2005 Erlangen
Von Klaus D. 10.05.2005 18:56:16

toy run Erlangen am 07.05.2005-05-10


Eigentlich sollte der toy run ja eine „Moped-Veranstaltung“ werden, so mit gemeinsamer Anreise in die Stadt, Kinder spazieren fahren und so .....
Wasserskifahren wäre bald daraus geworden.
Zum Treffpunkt Raststätte Hohenlohe kam dann auch nur eine ganz kleine Truppe wirklich Hartgesottener mit dem Moped unter Führung des „Allerhärtesten“ Rob (Shawn) – alles Amis.
Bei 6°C und strömendem Regen hatten sich der Rest (Bernd, Ewald, Klaus D., Jogi, Oli, und Thomas )
entschieden doch lieber mit einem geschützten Kfz. anzureisen. ( alles „Weicheier“ )
Die 3 hd-driver, z.T. mit Frauen, waren bei Abfahrt schon etwas feucht.
Beim Zwischenstopp nach gerade 90 km war es noch etwas feuchter ! Warmer Kaffee, auf der Tüte angewärmte Handschuhe und eine kurze Regenpause – so ziemlich die Einzige an diesem Tag – liessen die Stimmung nicht sinken. Sandra zog es nun verständlicherweise vor, die Fahrt im PKW fortzusetzen.
Uns 6, gemütlich im Chevy-van 1. Klasse reisend, chauffiert von „Busfahrer“ Bernd bei guter Musik und Bölkstoff, taten die „Harten“ doch etwas leid. Zeitweise waren die in der Gischt kaum noch zu erkennen.
Gegen Mittag angekommen war fast noch nichts los. Die Berwanger hd-ler empfingen uns freundlich und wiesen uns ein. Die Geschenke, die Jogi tags zuvor eingekauft hatte, wurden ausgeladen und auf einem langen Tisch in der Eingangshalle dekoriert.
Vitrinen mit Arbeiten der Kinder und Zeichnungen zum toy run dekorierten die Halle.
Zum offiziellen Empfang kam der Motorrad-Korso vor das Krankenhaus vorgefahren unter Führung eines offenen Jeep mit „Tony-Tiger“. Immerhin noch rund 150 Maschinen incl. einiger Trikes.
Ansprachen von der 1.Vorsitzenden Marion, der Oberbürgermeisterin, Klinikchef und Schirmherr folgten, professionell moderiert von einer jungen Dame des bayrischen Fernsehens.
Rob war als Co-Moderator für den Ami-slang zuständig – gut gemacht !
Zeitung und Fernsehen waren natürlich auch vorort.
Die Verpflegung wurde von der Bundeswehr gereicht, fast alles „Sternträger“ und das THW kümmerte sich um Strassensperrungen und Zelt.
Nach dem offiziellen ging es nun zum praktischen Teil über.
Oli und Thomas wurden zum Paten ernannt und gingen mit ihren Patenkindern ( Patienten ) spielen.
Ewald, Jogi und ich gingen mit einem Schwesterteam und „Tony-Tiger“ auf Station zum Verteilen der Geschenke.
Leute, ich kann Euch sagen, das war ein bewegendes Erlebnis. Nichts für „Weicheier“ !!!
Krebskranke Kinder von 7 Monate alt, 14 Monate, 2-3 Jahren bis zu 14/15-jährigen. Viele ohne Chance.
Die Intensivstation haben wir nach gut 1,5 Std. ausgelassen. Es hat uns gereicht.
Die Freude der Kinder über die Aufmerksamkeit und Abwechslung war riesig gross und deren Eltern zeigten eine Herzlichkeit und Dankbarkeit, die wir sonst kaum noch kennen.

Einige Bilder kann ich mit Erlaubnis persönlich zeigen. Eine Veröffentlichung übers Internet wird aus verständlichen Gründen untersagt.
Bilder vom Außenbereich und der Fahrt, auf denen Ihr seht, wie fertig mancher war, hö, hö, hö...,
stellen wir natürlich ein.
Fazit: Danke an Rob für die Info und Hilfen. Es hat sich für uns gelohnt, am toy run teilzunehmen. Die Verarbeitung der Eindrücke wird eine Weile dauern ( man weiß jetzt wieder, wie gut es einem selbst geht ).
Aber es ist auch ein starkes persönliches Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.
Und es wird uns anspornen, auf diesem Weg weiter zu machen. Lasst uns darüber diskutieren oder sonst bis zum nächsten toy run 2006 !
Es grüßt Euch Euer
Klaus D.
HD-Stammtisch mal 4-rädrig
Von E-glide Klaus 09.01.2005 13:56:19

Am 07.01.2005 traf sich eine hartgesottene Truppe auf der Kartbahn in Rappenau, die Klaus G. für gut 1 1/2 Stunden für uns reserviert hatte.
Nach herzlicher Begrüßung untereinander, manche hatten sich ja gerade mal 3 Tage nicht gesehen, gings zur Einweisung. Die Bahnrichtlinien und Funktion/Bedeutung der Flaggen und Leuchten wurde erklärt, die Karts zugewiesen und dann gings los mit einem 10-minütigem warm-up. Bereits hier zeigte der ein oder andere sein Talent oder seine Ungeduld nicht nur in V-max sondern auch als Rambo. Anschließend folgte das Qualifiing mit weiteren 10 Min., das über die Startaufstellung bestimmte. Hier gings dann schon richtig zur Sache. Frühstart, Drängler und box-auto-Geübte teilten das Feld auf. Verbissen wurde um Sekunden und Platz gefahren oder vielleicht auch gekämpft . Kurze Pause, die ersten Hemden wiesen dunkle Flecken auf, der Bahnmeister wies nochmals auf die Regeln hin (war anscheinend aber unnütz), dann Startaufstellung mit Hindernissen im 2.Versuch. Inzwischen hatte man ja gelernt, wie wichtig es ist, bereits vor der roten Ampel das Motörchen auf Touren zu halten- der Autor wurde deshalb beim Qualifiing am Start abgedrängt-. Jeder schaute fieberhaft auf die Ampeln. Bei -grün- ging dann die Post ab. In den ersten Runden kam es schon zu Remplern, weil einer zu stark driftete und der folgende die kleinste Lücke gnadenlos ausnutzte zum Überholen. Verbissen wurde um fast jeden Meter gekämpft, blaue Flagge - was bedeutete die noch? -überholen lassen?-wozu?. Teils versuchten doch eh schon 3 in die gleiche Kurve einzufahren. Ab und an wurde etwas nachgeholfen und das vorherfahrende, driftende Kart abgeschossen. Die meisten hatten gleich heraus, wie man mit einem gezielten Rempler aufs Eck die Situation klärt und das Kart herumdreht. Folge: gelbe Blinklichter - Schritttempo, bis die Bahnhelfer das Kart herumgedreht hatten und die Bahn frei war. Von wegen Schritttempo, mancher machte verlorenen Boden gut, indem er die Situation nutzte und zum Feld wieder aufschloss. Pausen gab es öfter, da unser Dreherkönig Drifts in allen Situationen probierte, die aber meist mit einem Dreher änderten. Zugegeben, er war klar benachteiligt, das Lenkrad irgendwo zwischen den Knien und durch seine Länge auch mit einem hohen Schwerpunkt versehen gings offenbar nicht anders.
Bei viel Spaß gab es aber auch einen Wermutstropfen - unser Klaus L. machte wohl einen Stabilitätstest des Karts und der Bande, was fast mit einem Kopfstand aber schlußendlich mit 3 gebrochenen Rippen endete. Die Landung seitlich auf den Sitz war doch härter als geplant. - Gute Besserung an dieser Stelle wünschen Dir alle Teilnehmer und Kopf hoch, bis Saisonanfang bist Du wieder fit.
Nach einer vollen 1/2 Stunde Rennen wurde abgewunken. Jedem stand die Anstrengung im Gesicht, die Helme und Hemden waren durchweg durchgeschwitzt, mancher alter Knochen mußte wieder geradegebogen werden, aber bis auf Klaus L. waren wohl alle zufrieden und teils um eine neue Erfahrung reicher.
-Kartfahren strengt mehr an als 8 Std. auf einer E-glide durch die Pampa zu fahren!-sorgt für Muskelkater an untrainierten Stellen -macht aber auch Spaß.
Klaus G. fuhr einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg, hat wohl schon heimlich trainiert das Bürschchen oder vorher die Reifen aufgeheizt. Die schnellste Runde legte aber Oli mit 50,90 Sek. hin. Jaja was Ehrgeiz so alles ergibt, wenn man nach einem Dreher dem Feld hinterher eilt, gelle?
Fazit:
Spaß hat`s gemacht, trotz des Risikos und es war ein gelungener Start 2005.

Euer Klaus
Stammtisch goes bowling
Von E-glide Klaus 05.12.2004 11:00:16

Samstag Abend gegen 19³°h traf sich eine Gruppe von 11 Stammtischlern, Männlein u. Weiblein, im Boxenstopp. Ein DJ heizte uns an mit Oldies but goodies. Um 20°°h besetzten wir die bowling-Bahn 5+6 in Auenstein. Nach kleinen Startproblemen gings dann los. Auf Bahn 5 die "besseren Hälften" verstärkt durch Redskin. Auf Bahn 6 die Herren der Schöpfung. Fairerweise müssen wir zugestehen, dass uns Bahn 5 in der 1.Stunde ganz schön platt machte. Punktediffernz bis zu 40 Punkten im Spiel sprechen Bände, Kraft allein ist keine Lösung. Nach hilfreichen Tips von Profi Redskin holten wir schließlich auf und konnten eine größere Blamage gerade noch abwenden. Zum Schluß fielen strike`s in Serie. Innerhalb der Gruppen wurde Ehrgeiz geweckt, sodaß es zu kleinen Zweikämpfen kam. Das Glück wendete sich aber wie das Wetter, Gott sei Dank, und es kam nur zu üblichen Frozzeleien. Der Bahn-DJ erwies sich als Profi. Nachdem er Aufklärung bekam, wer wir sind, heizte er die Stimmung mit Musik und kleinen Spielchen kräftig an. Ab 22°°h hatte der größere Rest auf den Bahnen nicht mehr viel zu bieten. Bei Rock und Pop aus den 70igern liefen wir zur vollen Größe auf. Erstaunlich was solche Altrocker und Großväter noch alles drauf haben- von Gesangsdarbietungen über Rock`roll-Einlagen, pow pow-Tänzen bis zur fast bühnenreifen show als Jimmy Hendrix-Imitation - alles war geboten. Nicht nur der DJ hatte seinen Spaß. Ab Mitternacht war der Laden stimmungsmäßig fest in unserer Hand. Den Audianern und dem Jungvolk ging die Luft aus - haben einfach kein Stehvermögen diese Leute. Auch wenn uns Muskelkater, wunde Stellen und rauhe Kehlen plagen, es war einfach - Spitze !!!
Fazit: Der Stammtisch wird immer besser. Jeder Aktive bringt sich mit Ideen ein. Die Stimmung bei solchen Veranstaltungen dürfte nur noch schwer zu toppen sein. So wie es jetzt läuft, wird für jeden etwas geboten, sodaß keine Winterlangeweile aufkommen kann. Weiter so.
Faaker See 2004
Von Admin 17.11.2004 18:51:51

Faaker See vom 29.08.2004 bis 5.09.2004 vom HD-Stammtisch Heilbronn.



Am 29.08.2004 (Sonntag) 8 Uhr sind Thomas Neuffer, Klaus und Brigitte
Langenbach, Ivone und Ralf Irion, Ria und Manfred Springer mit dem Bike, an
er Autoarena in Obereisesheim auf die Autobahn gefahren - in Richtung Villach über Nürnberg, München und Salzburg zum Faaker See. Mein 55 PS Golf hatte schwer zu schaffen mit einer Harley auf dem Anhänger.
Wegen des Verkehrs und dem Albaufstieg führte die Route über Nürnberg. Es
lief eigentlich ganz gut, jedoch die Geschwindigkeit, die die anderen Autos
fuhren, konnte ich nicht ganz halten, besonders am Berg. ( Es "Gölfle" schwächelte)
Von Nürnberg aus, wo die Polizei bei 120km/h neben uns herfuhr, ging es dann
nach Ingolstadt, München mit Stau, weiter über Salzburg, Tauerntunnel und dann bei Villach runter von der Autobahn zum Stadtteil Bad Bleiberg zu meiner Pension. Das Wetter war auf der ganzen Strecke recht durchwachsen,
besonders nach dem Tauerntunnel gab es einen heftigen Gewitterschauer mit
sehr viel Regen. An meinem Auto musste ich ab und zu die Heizung zu Hilfe nehmen, damit die Temperatur nicht konstant auf hohem Stand blieb.
Am gleichen Abend fuhren wir dann noch nach Sankt Jakob, wo Langenbachs und Eilers ihr Hotel hatten. Alle Bikes haben wir dann am gleichen Abend noch abgeladen, sowohl meins als auch die von Klaus und Peter. Abends sind wir
dann noch etwas Essen gegangen in Drobollach beim Schwuli. Wie die kleine
aber gemütliche Kneipe heißt, kann ich nicht genau sagen, sie ist auf jeden Fall gemütlich, man isst sehr gut und es war noch recht lustig an diesem
Abend, na eben Bempflingen mässig. Gegen 23.30 Uhr waren wir dann alle sehr
müde und sind dann so langsam in unsere Hotels gegangen. Es war ja ein anstrengender Tag.


Montag der 30.08.2004. Für den nächsten Tag haben wir uns um 11 Uhr
verabredet in Drobollach auf dem Parkplatz des Touristikbüros zu einer
kleinen Ausfahrt. Wir hatten Glück, dass Thomas auf uns wartete, um uns zu
informieren, dass Frank Menold und Andi Sirsch sich bei Arneitz am See auf
dem Campingplatz trafen, wo Bernd und Brigitte Graf sich schon eine Woche zuvor eingenistet hatten mit Chevy Van und Zelt.
Dann kam die Diskussion auf wo wir nun hinfahren sollten -die eine wollten nach Italien der andere auf einen Pass. Das Wetter machte an diesem Tag auch nicht so recht mit, denn von Italien her zog eine Gewitterfront auf .
Zum Schluss ging jeder in eine andere Richtung. Ein paar haben es dann vorgezogen doch lieber ein ,zwei bierchen trinken zu gehen. Ein paar fuhren an den
Wörthersee und kamen in den Regen. Wir warteten das Wetter ab, denn es fing
nur ganz leicht an zu tröpfeln. Später verzog sich das Wasser wieder und wir
waren ganz froh, dass es langsam wieder besser wurde.
Wir, das sind Thomas, Ivone, Ralf, Ria, Manfred, und ich.
Danach fuhren wir mit den Motorrädern an den Ossiacher See. Die Strecke war
z.T. noch ganz leicht feucht, aber in der Zwischenzeit war es sonnig und recht angenehm temperiert. Am See sind wir dann eine kleine Passstrecke
hochgefahren zu einem Hotel mit fantastischem Ausblick auf den Ossiacher See
und Umgebung. Es heisst "die Gerlitzer Höhe" ungefähr 1600 Meter hoch. Dort oben gibt es einen großen Hotelkomplex mit Skilift, Schwimmbad und
Ferienwohnungen, sehr schön und gepflegt. Wir haben uns dann etwas gesonnt und die Ruhe genossen. Bei der Abfahrt haben wir einen kleinen Boxenstopp
gemacht an einem Hotel, um einen Kaiserschmarrn zu essen, der aber viel zu
süß war für meinen Geschmack. Nach diesem Schmaus sind wir dann nach Faak am See zurückgefahren, nach Arneitz am See auf die "heiße Meile".
Wir waren alle begeistert, was da schon los ist am Montag. Bernd Graf und
seine Frau haben wir hier auch getroffen, es war toll sie hier zu sehen, sie
sind eben doch sehr nette Menschen. Dann setzten sich alle auf die Tribüne
an der heißen Meile und haben dem Geschehen zugeschaut.
Siehe da, es kamen so langsam alle wieder zusammen vom Stammtisch. Was gut
war, denn es fördert doch das sammengehörigkeitsgefühl. Alle saßen da recht lange, denn es war für Montag enorm viel los - soviel wie im
vergangenen Jahr erst donnerstags, wobei das Event normal erst mittwochs
beginnt.
Tolles Gefühl da zu sitzen, die vielen bikes anzusehen und den vollen Sound
der Motoren zu spüren. Mir läuft es da eiskalt den Buckel herunter, einfach
geil.
Am späteren Abend haben wir dann noch beim Schwuli Bekannte von Irions
getroffen, nachdem wir ziemlich lange an der heißen Meile waren. Mit Thomas
Neuffer habe ich einen ganz guten Menschen kennen gelernt, mit dem ich viel
Zeit verbrachte. Er war auch an diesem Abend noch mit dabei. Wir haben
gemütlich gegessen - so ungefähr 10 Leute.

An Dienstag den 31.08.2004 hat es denn ganzen Tag geregnet. es fing in der
Nacht schon an und kühlte ziemlich ab auf tagsüber 12 Grad.
Wir, Ria, Manfred und ich, sind dann ans Hotel Sonnenhang gefahren, wo wir
Thomas und die anderen trafen. Wir haben erst mal besprochen, was wir an
diesem Tag machen könnten.
Wir einigten uns dann, dass wir nach Slowenien fahren um an der Grenze etwas
billiger einkaufen zu können. Es waren dann 7 Leute, die alle im Transporter von Thomas Platz fanden. Ria und ich lagen auf dem Boden hinter den Sitzen,
weil alle Sitze belegt waren. Es war echt lustig. Das ganze spielte sich bei Dauerregen und recht niedrigen Temperaturen ab. An der Grenze angekommen
haben wir dann den Dutyfree-shop gestürmt und Zigaretten und Salami eingekauft.
Danach sind wir dann nach Kranjska Gora in eine Gaststätte und haben zu
Mittag gegessen. Es gab 2 große Grillplatten mit viel Fleisch und guten
Beilagen, Salate und einen Slivovic. Von den Mengen her war das recht viel,
jedoch sollte man aufpassen beim Bezahlen, es empfiehlt sich doch sehr.
Von hier aus sind wir dann nach Italien gefahren, nach Tarvisio auf einen
kleinen Ledermarkt. Auch hier regnete es ununterbrochen. Wir waren noch in einem Kaffeehaus Espresso trinken und sind dann noch etwas im Ort
herumgeschlendert.
Anschließend fuhren wir zurück nach Drobollach und machten uns einen
gemütlichen Abend im Hotel Sonnenhang , mit Wurst und Keksen, die wir
eingekauft hatten in einem Billa-Supermarkt.
Frank M. und Andi S. mit Rosi sind gegen 21Uhr dann auf ein Fest gegangen
am See, das aber bestimmt recht feucht von unten war. An diesem Abend kamen
noch Bekannte von Ralf und Ivon aus Berlin dazu, die auch ganz ok. sind.
Gegen 1 Uhr fuhr ich dann die Berliner heim und anschliessend dann mit
Manfred und Ria auf unser Quartier nach Villach .

Am Mittwoch den 01.09.2004 besserte sich das Wetter und wir trafen uns
morgens um 11 Uhr in Drobollach am Touristikparkplatz. Vorher waren wir uns
noch nicht ganz sicher was das Wetter machen würde, und rätselten herum, wo
wir hinfahren sollen.
Nach langem hin und her sind dann alle zusammen in das Harley-Village
gegangen, haben Event-t-shirts gekauft, weil's da noch nicht so voll ist,
schlenderten anschließend ganz gemütlich noch herum und haben an den Ständen
geschaut, was es so alles gibt.
Um 13.00 Uhr trafen wir uns wieder, aber den Gogs hat man schon von 350
Meter Entfernung gesehen. Er war nicht zu übersehen, man muss ja auffallen
um jeden Preis. Nachmittags sind dann viele zum Millstätter See gefahren,
haben dort direkt am See einen Kaffee getrunken und es wurde wärmer.
Auf dem Hin- und Rückweg sind wir ein kleines Stück Autobahn gefahren, ohne
dass wir ein Bapperl ( Vignette ) hatten. Eine riskante Sache, aber es war
den Spaß wert. Mit dabei an der Ausfahrt waren Thomas, Klaus L. mit Brigitte, die Berliner, Ralf und Ivon, Klaus G..
Vom Millstätter See sind wir dann wieder Richtung Faak gefahren, wieder auf der Autobahn, und sahen uns vorher noch eine Sommerrodelbahn an, die wir ins Aug gefasst haben fürs nächste Jahr. Anschließend fuhren dann alle an die
Heisse Meile, um das Geschehen an uns vorbeiziehen zu lassen und aßen und
tranken eine Kleinigkeit.
Dieser Abschnitt ist wirklich toll, etwas zum Staunen und Gucken.
Das Wetter hatte sich in der Zwischenzeit wieder ganz ordentlich gemacht. Es
wurde sonnig und auch wärmer. Gegen 19 Uhr trafen wir uns dann auf Harrys
Farm und haben's uns sehr gemütlich gemacht, bei gutem Essen und Trinken.
Harrys Farm ist ein wirklich schön hergerichteter alter Bauernhof mit einer
eigenen Metzgerei. Es ist ideal für Biker und für Leute aus der Farmer-
Richtung. ( Country und Westernfans ). Im ausgebauten, sehr großem Dachboden befindet sich eine große Bar die bestimmt 20 Meter lang ist und eine eigene Zufahrt hat, sodaß man mit dem Motorrad hineinfahren und so manchen Spaß darin veranstalten kann. Selbst an diesem Abend spielte eine Lifeband. Im Innenhof gab's ein großes Feuer an dem man sich aufwärmen konnte.
Es ist wirklich ein sehr, sehr schöner Platz.



Am 02.09.2004 den Donnerstag fuhren wir dann über den Wurzenpass nach Slowenien. Von den kleineren, durchfahrenen Ortschaften habe ich keine Namen mehr, aber sie waren alle im Vergleich zu Italien sehr gepflegt und sauber.
Danach gings über Boricpass.
Die Anfahrt zu diesem Pass war nicht ganz ungefährlich, denn sie ist teilweise gepflastert. Gerade am Gipfel angekommen, kam auch schon Linda, die Frau von Peter Eiler, mit ihrem Rad angeradelt, und war verblüffend fit.
An diesem Berg streikte Thomas bike etwas, sodaß wir eine kleine Pause machen mussten.
Jedoch bekamen wir das Problem nicht in den Griff. Nach der Abfahrt des
Passes musste Thomas zurück nach Faak an das Servicezelt, um nach dem Problem schauen zu lassen. Es wurden nur die Kerzen gewechselt, was, wie sich später herausstellte, nicht das Problem war sondern die Zündspule.
Wir anderen fuhren dann weiter nach Italien, wieder nach Tarvisio, an diesem
Tag aber bei tollem Wetter um 24 Grad und schlenderten hin und her. Nach einem kleinen Imbiss fuhren wir dann wieder zurück nach Faak. Diese Strecke von Tarvisio nach Faak war wunderschön zu fahren, fast leere Strassen, schöne Gegend und warm, einfach wunderbar dieser Nachmittag auf dem bike.
Am Straßenrand standen oder saßen die Einheimischen und sahen dem Geschehen zu, Kinder klatschten. Es war ein unvergessliches Erlebnis für mich und ich glaube für die Jungs am Straßenrand auch. Im Rückspiegel beobachtete ich,
wie sie sich freuten, dass so viele Harleyfahrer langsam fuhren und ihnen die Freude machten. Einfach toll das Gefühl wenn man so viele Gleichgesinnte unter einen Hut bringt.
An diesem Donnerstag Nachmittag füllte es sich gewaltig am See, nach
offiziellen Bestätigungen waren an diesem Treffen 100000 Harleys da, der
pure Wahnsinn. In diesem Getümmel verloren wir uns natürlich und trafen uns
dann wieder bei Bernd und Brigitte am Campingplatz, wo wir verabredet waren.
Alle eingetroffen bei Bernd, haben wir uns erst einmal etwas ausgeruht ,
einen Kaffee getrunken und ein Aspirin für den schweren Kopf. Danach ging's wieder besser und aufwärts.
Alle frisch und auch etwas gestärkt machten wir uns auf die Socken zu Fuß natürlich, die Stände anzuschauen gegenüber dem Campingplatz, wo recht viele
Aussteller sind, wie z.B. Walz, Kess-Tech, (Dummschwätzer), Helly, Zodiac, usw.. Man kann da recht viel Zeit verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Gegen später sind wir dann ins Zelt des Chapters Carinthia aus Kärnten (
Danke Judith ), wo an diesem Abend mehrere Livebands spielten. Für unseren
Clubkenner Peter war der Abend auch gerettet, als ein paar Jungs vom Gremium
Auftauchten; nun war alles bestens. Seine Linda saß bei Brigitte und Klaus L. und war auch aufgehoben! Gegen später gingen ein paar Leute mit an die heisse Meile, und schauten gebannt dem Treiben zu, was wirklich sehenswert ist. An diesem Abend kam noch Karl Jurda mit seiner Frau dazu, die kurzfristig anreisten. Gegen spät fuhr ich dann mit meiner Heritage wieder nach Villach und fiel müde ins Bett.



Am Freitag, den 03.09.2004 war das Wetter noch wärmer, und alle freuten sich
richtig auf die anstehende Tour. Wir trafen uns wieder in Drobollach am Informationspunkt. Es waren an diesem Tag cirka 20 bikes, die sich zusammengefunden haben. Thomas machte an diesem Tag eine Tour auf eigene Faust, um sich wieder zu sammeln und auch um sich etwas zu erholen vom Stress an den zuvor anstrengenden Tagen- eine sehr gute Idee. er fuhr, wie ich später von ihm erfuhr, Richtung Slowenien, entspannte sich etwas auf einem Pass und fand auch heraus, dass sein Bike noch nicht richtig lief.
Der Rest fuhr an diesem Tag über die Grenze nach Italien, wobei Frank Menold die Strecke sehr gut kannte und uns auch sehr gut führte, entlang an Schluchten und Tälern. Alle Strassen waren neu asphaltiert, es passte an
diesem Tag einfach elles. Die grobe Richtung in Italien war Udine. Es war wirklich eine gute Tour an diesem Tag. Gegen Nachmittag sind wir dann wieder nach Österreich gekommen und haben erstmal etwas für unseren Hunger tun müssen. Denn es war doch sehr anstrengend für alle. Es waren zu diesem
Zeitpunkt ungefähr 170 km Fahrstrecke, nicht alles gerade aus, sondern auch
mit Pässen. Wir fanden eine gute Gaststätte, wo wir auch im Freien essen konnten - die Speisekarte gab auch etwas her und preistechnisch es doch ganz in Ordnung war.
An diesem Tag fuhren auch Karl Jurda und seine Frau mit, die ja auch in
Heilbronn-Biberach wohnen. Nach dieser Götterspeise sind dann alle wieder nach Arneitz gefahren, auf einer herrlichen Strecke, entlang an saftigen Wiesen, schönen Tälern, kleinen Ortschaften und um so näher man Richtung
Faak kommt - es ist ein unbeschreibliches Gefühl - werden es immer mehr
Harleys. Da kriege ich immer Gänsehaut. "Der Wahnsinn in Dosen" sagte mal
ein Bayer auf Rügen!!!!!.
Später dann, bei diesem Getümmel an der heissen Meile, haben wir uns wieder
verloren. Ein halbwegs normales Durchkommen ist nicht möglich. Dafür gibt es
zum Schauen jede Menge, an bikes, Lackierungen, Leute und auch sehr hübsche
Mädels.


Anschließend sind wir zu Bernd auf den Campingplatz, zum Grillen!
Als alle eingetroffen waren, haben sich dann manche auf den Weg gemacht in
den nahe gelegenen Supermarkt, um Grillsachen einzukaufen.
Nach dem Essen, womit sich Brigitte und Bernd große Mühe machten, bin ich mit Ria nochmals auf die heisse Meile gegangen und habe dem Geschehen sehr interessiert zugesehen.
Man sieht dort Sachen, die kann man nicht in Worten beschreiben, dabei sein und selber zuschauen - das ist es. (Affen Geil)
Für mich ist der Faaker See ein wirkliches und auch schönes Spektakel, das
ich nicht so schnell missen möchte. Werde mit Sicherheit die nächsten Jahre
immer wieder hingehen, da es einfach toll ist. Es wäre einfach klasse, wenn
so Leute wie z.B. Thomas, Judith und Langenbachs genauso mitmachen !

Am Samstag, den 04.09.2004 regnete es am Morgen ganz leicht. Die Temperaturen waren aber angenehm, nur konnte man nicht abschätzen, was das Wetter machen würde. Gegen 10.30 Uhr sind dann Manfred, Ria und ich nach Drobollach gefahren an das Hotel Sonnenhang, wo Thomas und Irions wohnten auch Frank und Andi mit Rosi.
Kurz entschlossen gingen Thomas und ich zu Fuß vom Hotel weg, wir wollten einen entspannten Tag machen, irgendwo etwas essen, etwas anschauen, hinsetzen und ausruhen, einfach relaxen. Der Rest der Truppe kam natürlich
hinterher. Wir konnten uns dann absetzen ins Technikzelt, haben hier dann Kerzen und Dichtungen gekauft.

Dann kam der Hunger, und wir sind vom Zelt Richtung Gaststätte Tschebull
gegangen, wo ich schon lange mal hingehen wollte. Sieht einfach gut aus und
man isst auch sehr ordentlich, preistechnisch ok. Wir haben uns dann einen
gemütlichen Platz ausgesucht, mit Blick auf die Strasse, weil an diesem Tag
die Parade war, an der ich aber nicht teilnehmen wollte sondern einfach an
diesem Tag nur zuschauen. Meiner Meinung nach war an der Parade so viel gar
nicht los, glaube unter der Woche war da mehr geboten an bikes und Sonstigem.
Als wir beim Essen waren bekam Thomas einen Anruf von Siggi Graf, der sich dann kurz zu uns gesellte, was trank und dann wieder mit seinem Bike auf die Piste ging. Beim Essen kamen ein paar Italiener mit Begleitung, die sehr
knapp angezogen waren, und elles musste schauen, schön war`s.
Nach dem Essen sind wir dann zu Fuß weitergelaufen Richtung See und stießen
dann auf Bruno, einem Freund von Oliver Lieb, au en "ra kagelter". Als weiter Richtung heisse Meile, ein Stück entlang am See und genau neben der Straße, wo an diesem Tag unzählig viele bikes an uns vorbeifuhren - ein tolles Gefühl - einfach unbeschreiblich.
Die vielen Leute mit guter Laune, ich kann das in Worten nicht wiedergeben, geil.
Kurz vor der Meile haben wir dann den Inhaber vom John Deere (Alfred) noch getroffen, gequatscht und weiter ging's. Heisse Meile, der pure Wahnsinn in
Dosen, da standen auch Andy Sirsch und der orange Gogs, den man ja nicht übersehen kann. Sie haben uns kurz zu-gewunken, - weiter durchs Getümmel.
Am Campingplatz standen dann Liebs, Springers, Grafs mit denen wir kurz sprachen. Wir mussten aber weiter, weil wir um den See laufen wollten.

Was noch zu erwähnen wäre, ist, der Ritter auf der Harley, der Weihnachtsmann, die Rothaut als Häuptling - alles Sachen die unvergessen
bleiben. Weiter - und langsam taten die Füße weh, rüber zum Village wo wir Frank Menold trafen. Thomas machte Bilder von schönen Sportys. Dann kam ein kleiner Wolkenbruch und es regnete. Wir wollten mit dem Bus dann nach
Drobollach fahren, der war aber so voll, dass es uns verging. Andere wiederum steigen ein und sind nicht fähig 1 € zu zahlen, was der Fahrpreis wäre, - Entenklemmer, also im Regen bis nach Drobollach. Nass angekommen bot mir Thomas an, daß ich mein shirt wechseln könne, was ich gerne annahm.
Danach wurde ich auf der Treppe gefragt, ob ich Hausbesuche mache würde,
Schwachsinn. Später haben wir die Motorräder verladen, bei Eilers am Hotel, einer schwätzt - die anderen arbeiten, danach rüber gefahren worden, ans Hotel. Ich wieder rüber ans andere Hotel, keiner da zum Anhängen, dann wieder an mein Hotel. Punkt 20.30 Uhr kam ich aufs Zimmer und war erledigt.
Aber gegen 22.30 bin ich dann noch mal nach Drobollach gefahren, wollte mir noch eine Dröhnung geben, kam ein Typ auf mich zugefahren mit Berliner Schnauze und fragte mich, ob ich die da hinten mitnehmen könne, er hätte was
getrunken. Klar nehme ich die mit, sagte ich, Cora hieß sie, ist aus Villach, 26 Jahre jung. Wir blieben bis 1.30 Uhr zum Gucken und Quatschen, nettes Girl, Handynr. !?!?!?!?.



Sonntag, der 05.09.2004
Abfahrt um 8.00 Tankstelle auf der Autobahn vor Villach mit Klaus und Brigitte Langenbach, Thomas und Schmusis sind morgens recht bald losgefahren, um am Tauerntunnel zügig durchzukommen. Bei ihnen lief die Heimreise recht gut. Jedoch sind sie unterwegs angerufen worden von Frank
Menold, dem das Radlager am Anhänger kaputtging und das bike abladen musste.
Es stellte sich dann heraus, dass es etwas schwierig war, sein Auto, das ja so schnell ist ohne Hänger, nach Löchgau zu bringen. Bei uns lief die Heimreise bis auf ein paar kleine Staus, wo wir Springers auf dem Bike mit
Keksen versorgten, recht normal. Wir wären aber gerne auch mit dem Bike gefahren, denn das Wetter war wirklich super.
Gegen 17 Uhr kamen wir dann in Heilbronn an und luden die Bikes noch ab. Mit dem Kopf waren wir alle aber noch am See.
Es war eine tolle Woche und ich hoffe, dass wir das nächstes Jahr -2005- wiederholen können. Ich werde auf alle Fälle wieder hinfahren.

Klaus G. ( Bempflingen 2 )
Grüßen
Von Admin 22.09.2004 16:26:26

Vom Grüßen


Polofahrer grüßen einander nie. Omegafahrer grüßen einander nie. Doch fahren zwei Alfa-Romeo-Fahrer aneinander vorbei, heben sie auffallend lässig einen Finger der linken Hand. Wer eine "Ente" fährt, grüßt andere Entenfahrer, indem er aufgeregt mit der Frischluftklappe wackelt. Selbst Lkw-Fahrer kleben sich manchmal eine hin und her pendelnde rote Plastikhand an die Windschutzscheibe. Wer sich im Autoverkehr als exquisite Minderheit empfindet, grüßt die Angehörigen seiner exquisiten Minderheit. Die höchstentwickelte Grußkultur aber findet man unter Motorradfahrern.

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück. Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte Straßen, und die Räder waren noch aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle, hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um zu demonstrieren, daß sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der Motorradgruß erfunden.

Unter ähnlich harten Bedingungen sind heute nur noch die Winterfahrer unterwegs. Motorradfahrer sind entweder Winterfahrer oder Weicheier. Weicheier trifft man im April im Straßenverkehrsamt an, wo sie ihre stillgelegten Maschinen wieder anmelden. Winterfahrer dagegen fahren durch. Ihre Zahl ist klein. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die Freude groß. Sie heben dann so freudig und ausgiebig die Hände, daß sie vom Motorrad zu stürzen drohen. Von April an grüßen Winterfahrer nicht mehr. Winterfahrer grüßen keine Weicheier.

Das Motorradgrüßen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu Recht als sehr kompliziert angesehen. Es ist umlagert von allerlei Ge- und Verboten. Das bekannteste Verbot lautet: Grüße nie, nie!, ein Einspurfahrzeug, das weniger als hundert Kubikzentimeter Hubraum hat. So etwas ist kein Motorrad!

Wer fahrlässig Motorroller, Mofas, Mokicks, Kleinkrafträder oder Leichtkrafträder grüßt, verliert sein Gesicht und insbesondere jegliche Selbstachtung. Da dem Anfänger alles, was zwei Räder und einen Motor hat, von vorn betrachtet, ähnlich vorkommt, bereitet ihm dieses Verbot die größten Schwierigkeiten. Ein Spezialfall: Oldtimer. Oldtimer werden grundsätzlich freudig und bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum. Oldtimer werden meist von technisch versierten älteren Fahrern gefahren, sogenannten "alten Schraubern". Solchen wird Respekt gezollt.

Trifft man alte Schrauber, wartet man, ob sie grüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele nicht, weil sie Winterfahrer sind. Weil das korrekte Grüßen so schwer ist, sollten Anfänger nie voreilig von sich aus grüßen.

Ungeregelt und darum praktisch nicht existent ist die Motorradgrußkultur auf der Autobahn. Nicht einmal erfahrene Motorradfahrer können sagen, ob man entgegenkommende Motorräder über sechs Spuren und einen Grünstreifen hinweg grüßen muß. Fahrtechnisch problematisch wird das Grüßen beim Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht gesehen. Grüßt man mit der Rechten und nimmt dazu die Hand vom Gasgriff, bremst die Maschine ab; fatal beim Überholen.

Absurde Verrenkungen sind auf unseren Autobahnen zu beobachten, wenn Motorradfahrer versuchen, mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts zu grüßen. Uneingeweihte Autofahrer tippen auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf. Der Autobahngruß ist eben gerade mal so jung wie die Autobahn und kennt kaum Traditionslinien.

Zu Konflikten kommt es auch, wenn man den deutschen Grußkulturraum verläßt. So sind deutsche Motorradfahrer in Italien verwirrt und erbost, weil dort partout niemand gegrüßt wird. Nicht einmal ein alter Schrauber. Die Erklärung: Der "italienische Gruß" besteht in einem für unser Auge nicht wahrnehmbaren Zucken des linken kleinen Fingers. Solche Mißverständnisse führen zu dem Vorurteil, italienische Motorradfahrer seien unfreundlich und arrogant. Ein Desiderat der Grußkulturforschung!

In Deutschland gilt das minimalistische "italienische Grüßen" als verpönt. Man verachtet das furchtsame Festhalten am Lenker. Diese Haltung ist nicht unproblematisch. Wenn man beim Auto die Hand vom Lenkrad nimmt, fährt es geradeaus weiter. Läßt der Motorradfahrer den Lenker los, fällt die Maschine über kurz oder lang um. Besonders in Kurven. Ganz besonders beim sogenannten "Heizen", dem enorm schnellen Fahren. Der "Heizergruß" in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt) gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst angesehen. Wer diese Kunst nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen letzten, den sogenannten "goldenen Gruß".

Das Harley-Davidson-Treffen
Von Admin 11.09.2004 11:45:45

Das Harley-Davidson-Treffen


Heute besuchen wir ein Harley-Davidson-Treffen auf einer Wiese in der Nähe von Quakenbrück. Wir haben ein bißchen Angst. Harley-Davidson-Fahrer sind ja ganz harte Jungs. Ganzkörpertattoo, schnelle Fäuste. Schlimme Machos. Ein bißchen Vorbereitung kann nicht schaden.

Die erste Übung kann man mit der Gattin zu Hause machen. Man muß nur den Mut aufbringen, ihr zu sagen: "Hey, Torte, laß mal 'n Krefelder rüberwachsen!" Weil Torte nicht weiß, was ein Krefelder ist, wird man nicht sehr erfolgreich sein. Weiterüben!

Die zweite Übung: gehen, als hätte man sich in drei Tagen auf einem Pferderücken durch South Dakota eine offene Wunde zwischen den Oberschenkeln geritten. Dieser Gang ist auf einem HarleyDavidson-Treffen zwingend vorgeschrieben.

Dann kauft man sich schwarzen Tabak zum Drehen und ein schwarzes T-Shirt. Das darf ruhig über dem Bauch spannen. Ein feister Bauch gilt als männlich. Der Rest der Garderobe muß aus schwarzem Leder sein.

(Warnung: Wer - einer launigen Eingebung folgend - über die Lederjacke ein luftiges Westchen streift, auf dessen Rückseite zum Beispiel "Death Angels" oder "Black Rats" geschrieben steht, für den ist der Tag schneller vorbei als gedacht. Ein solches Westchen wird als Provokation betrachtet. Nur Brüder - "Bros" - dürfen Westchen tragen.)

Auf dem Weg nach Quakenbrück lassen wir Torte ans Steuer des Kleinwagens. Zur mentalen Vorbereitung studieren wir die aktuelle Ausgabe von Easyriders - Unterhaltung für die Männer unter den Bikern ("Alles über außergewöhnliche Untersätze und halbnackte Frauen"). Wir merken uns die einzig mögliche Antwort auf die Frage "Keine Bremse am Vorderrad?": "What for?!" Wir beachten den Literaturhinweis auf einen Leitfaden zum Arschverhau'n (Abwehrtechniken, Auswahl von Feuerwaffen und Training, Einschätzung von Bedrohungen, internationale Sicherheitsoperationen et cetera). Nach gründlicher Einschätzung der Bedrohung setzen wir Torte am Eiscafé "Venezia" ab.

Es dämmert schon. 500 Meter vor der fraglichen Wiese steht ein kleines Wäldchen. Hier verstecken wir unseren Kleinwagen neben anderen Kleinwagen. Ehemalige Motorradfahrer haben unter Laub ihre Cabrios versteckt. Ganz tief ins Unterholz drücken sich mehrere japanische Motorräder. Japanische Motorräder werden von Harley-Davidson-Fahrern zur Abendstunde gern mal kurz und klein geschlagen. Als hätten wir eine offene Wunde zwischen den Oberschenkeln, nähern wir uns der Wiese. Das Lied, welches wir jetzt summen sollten, heißt "Sympathy for the Devil". Was um Gottes willen ist eigentlich "Krefelder"? Mit klopfendem Herzen betreten wir die fragliche Wiese.

Jedes Harley-Treffen besteht aus Torten, einer langen Reihe von Harleys, einem Krefelderzelt, einer Musikanlage ("Sympathy for the Devil") und den gefürchteten Harley-Davidson-Fahrern. Wer ganz sichergehen will, daß ihm nicht Böses geschieht, stellt sich in einem Abstand von einem Meter vor eine Harley-Davidson und staunt. Wir wollen ganz sichergehen. Wir staunen über eine Harley-Davidson. Der Tank ist etwa daumennagelgroß. Der Kilometerzähler ist ein Meilenzähler. Es gibt kleine Platten am Vorderrad, so daß man die Füße hochlegen kann, was bei Krampfadern hilft. Da kommt der Besitzer. Schwarzes Leder, dicker Bauch, angetrunken (Krefelder). Wir stellen die einstudierte Frage: "Keine Bremse am Vorderrad?" Er, knurrend: "What for?!" Wir fühlen uns aufgenommen.

Er heißt Konrad, ist Polizeiobermeister aus Bramsche und weiß einen Mantawitz: "Warum steckt der Mantafahrer immer wieder seinen Kopf in die Friteuse? - Wer so fährt wie Niki Lauda, soll auch so aussehen!" Wir lachen herzlich und wie befreit. Wir lernen an diesem Abend noch vier Polizisten, zwei Rechtsanwälte, einen Architekten und zwei Maschinenbaustudenten kennen. Sehr kultiviert! Sie stecken uns Adressen mit ausgewählten TÜVs zu. Es gibt nämlich TÜV-Prüfer, die kennen die einzig wahre Antwort auf die Frage: "Keine Bremse am Vorderrad?"

Die Torte von Konrad heißt Gisela. Sie erzählt, wie Konrad darunter leidet, beruflich eine BMW fahren zu müssen. Eine BMW! Konrad photographiert seine Torte vor seiner Harley-Davidson. Entgegen allen einschlägigen Medienberichten entblößt Gisela ihren Oberkörper nicht.

Die Maschinenbaustudenten haben ein Lagerfeuer angezündet. Einer heißt Uli. Er hat eine Gitarre. Siebzig Harley-Davidson-Fahrer singen "Hohe Tannen weisen die Sterne". Sehr schön! Ergriffen singen wir mit. Gegen Mitternacht wagen wir's. Wir gehen zum Krefelderzelt und sagen: "Hey, Torte, laß mal 'n Krefelder rüberwachsen!" Zum Glück so leise, daß die Torte nichts hört. Also lauter, errötend, aber es ist dunkel: "Hören Sie, was ist das eigentlich: Krefelder?" - "Bier mit Cola, mein Schatz!" Hach, sind das erstklassige Torten hier! Prost, Bros!

Route Laax "Fat Tire "
Von Admin 17.07.2004 15:38:52

Vorschlag Route:

Wegen des katastrophalen Verkehrs auf der A 6 Richtung Nürnberg – alternativ:

Bretzfeld => Mainhardt,=> Rot-Tal bis Gaildorf, => B19 immer entlang des Kocher bis Hüttlingen / Westhausen( ab Bretzfeld landschaftlich herrliche und bergig - kurvige Strecke, aber zügig zu fahren )
Strecke ca. 30 km kürzer als Autobahn, keine Staus, Zeitaufwand gleich ! ( bin schon oft so gefahren )

Westhausen auf A 7 => Ulm => Memmingen => A 96 Leutkirch => Wangen bis Lindau,

Je nach Verkehrslage am Pfändertunnel und ob müde oder nicht, können wir Bregenz auf einer kleinen Gebirgsstrasse umgehen ( Geheimtip ) und evtl. oberhalb von Bregenz in einem Bergasthof-Hotel übernachten mit Blick auf Lindau und den Bodensee.

=> sonst ab Bregenz-Weidach die Autobahn verlassen, ( wegen der Vignettenpflicht in Österreich )
=> auf der 202 über Höchst bis Birkenfeld( Grenzübergang CH )
=> E 43 bzw. 13 an Vaduz ( Liechtenstein ) vorbei bis Sargans => Chur bis Reichenau
=>Ab Reichenau B19 Bergstrecke bis 1600m Höhe Flims / Laax

Samstag evtl. 150 km Rundstrecke mit mehreren Passmöglichkeiten von Passhöhen 2100 – 2300 m ( Julierpass ) Berge > 3000 m .

Warme Kleidung, z.Zt. sehr kühl da oben.

CH- Vignetten kann man auch beim ADAC in Heilbronn holen, erspart Wartezeit an der Grenze.

Interessenten bitte beim Stammtisch am Donnerstag im Boxenstopp melden.

Stammtisch-Ausfahrt zu den Broncos nach Jegenstorf / CH-Bern vom 25.-27. Juni 04
Von im Auftrag , euer Admin 13.07.2004 00:03:46

Stammtisch-Ausfahrt zu den Broncos nach Jegenstorf / CH-Bern vom 25.-27. Juni 2004

Am Freitag gegen 9°° Uhr traf sich in Leingarten eine „starke Truppe“ zur gemeinsamen Ausfahrt Richtung Bern. 9 Stammtisch-Mitglieder fanden sich anfangs ein mit Erschrecken im Gesicht unter Aufsicht einer Streifenwagenbesatzung, die uns mit Blaulicht erwartete.

Alle dachten wohl das Gleiche : Das fängt ja gut an !

Stammtisch-Mitglied „Toni“ mit seinem netten Kollegen machte uns seine Aufwartung zum Reiseantritt. Unter Polizeischutz wurde in Ruhe der letzte Kaffee getrunken, die Route besprochen, Aufstellung genommen und ab ging es.

Die B293 über Bretten nach Karlsruhe bis zur BAB, ein kurzes Stück Autobahn bis Ausfahrt Baden-Baden, weiter über die B36 entlang des Rheins über Rheinau, Kehl bis Schwanau, dann eine idyllische Landstrasse über Kappel, wo wir in einem guten Gartenlokal im Innenhof Mittagsrast machten, über Rust ( Europa-Park ) bis Breisach.

Links der Schwarzwald, rechts im Blick die Kette der Vogesen. Eine schöne Strecke mit vielen Kurven, aber es zieht sich zeitlich in die Länge.

In Breisach wechselten wir die Seite – über den Rhein nach Frankreich und auf der D468 fast schnurgerade nach Süden bis St.Louis.

Welche Abwechslung ! Jedem von uns fiel zuerst die Veränderung der Umgebung auf. Teils recht ärmliche Dörfer, verfallene Gebäude, ungepflegte Höfe, grosse Felder aber grösstenteils gute Strassen mit schönen Alleen und karger Ausschilderung.

Hier im Süden erhielten wir auch die einzigen Duschen der Reise. Nicht von oben, sondern von der Seite durch Beregnungsanlagen, die mit C-Rohrstärke lustig über die Strasse spritzten. Hier kam es auf das timing an, ob nass oder nur feucht.

Wir wechselten über in die Schweiz an einem kleinen Grenzübergang in Allschwill mit

0-Wartezeit und sehr freundlichen Zöllnern.

Über Reinach gings weiter auf der 18 bis Delemont, die 6 Richtung Moutier / Neuchatel.

Eine teils herrliche Strecke durch das Schweizer Jura ( ähnlich der Hochalp bzw. dem Donaudurchbruch bei Tuttlingen ) zum Kurvenräubern.

Aber einige waren doch schon recht müde und der Schwächste bestimmt das Tempo.

Also gondelten wir gemütlich über Biel – Lyss bis Schüpfen-Schwanden unserem Ziel.

Das von Peter über Küsi ( Chef der Schweizer broncos ) gebuchte Hotel erwies sich als positive Überraschung. Schöne, saubere Zimmer und eine Tiefgarage für unsere Mopeds !

Nach einer Relaxpause wurde wieder aufgesattelt und das Festgelände heimgesucht.

Viel war noch nicht los aber die nächste Überraschung erwartete uns in Form eines satten Rabattes auf das sonst recht hohe Eintrittsgeld und Begrüssung durch den Chef.

Eine „Fressmeile“ innen und aussen, Bar-Bistrostände in Fülle – für jeden war etwas geboten.

Auch für die Mopeds war gesorgt, ausgewiesene Parkplätze mit Bewachung, nachts hell beleuchtet und als nette, nachahmenswerte Geste gabs für jeden eine Holzplatte zum Unterlegen des Ständers.

Gegen 23°°h fuhren wir wieder zum Quartier zurück und „übernahmen“ die Hotelbar bis zum Ende.

Samstags war ein Ausflug in die Umgebung geplant. Gegen 9°°h gerade noch rechtzeitig zum Frühstück erschien Rainer, der um 5°°h in der Früh ! losdüste und in einem Rutsch durchfuhr, um uns noch zu verstärken . Beatle erwies sich als echter Kumpel, fuhr bis Bern mit und ging dann Shoppen. Wir anderen gondelten ruhig und gelassen ( in der Schweiz fährt man beschaulich zwischen 45 – 60 km/h Landstrasse und oft auch sehr stur ) über Thun nordöstlich um den Thuner See. Nach Raucher- und Fotopausen am türkisblauen Wasser ging dann ab Merligen die Post ab. Eine herrlich kurvige Strecke, hoch und runter mit Felsdurchbrüchen und wenig Verkehr.

Wir erlagen dem Reiz und gaben ein wenig Gas.

So einige Asphaltrutscher kamen doch bedrohlich nahe an ihre Grenzen. Breite Schlappen und Tieferlegung sind wohl doch mehr für Showzwecke geeignet.

Erstaunlich wie man eine heritage, roadking und e-glide um die Ecken hieven kann. Immer im grünen Bereich hatten wir keine Mühe mit den Asphaltrutschern.

Charly mit seinem Nostalgiehobel ( shovel 32 Jahre alt ) und eigentlich untermotorisiert fuhr vorne mit und zeigte mal, was mit Fahrtechnik und Erfahrung machbar ist ( alle Achtung ).

An Interlaken vorbei gings nach Grindelwald, wo wir mit Blick auf den oberen Jungfrau-Gletscher und den Eiger mit der Eiger-Nordwand eine Kaffeepause einlegten.

Zurück gings auf der süd-westlichen Uferstrasse des Thunersees, dann durch die „Pampa“ bis zum Festgelände in Jegenstorf.

Mancher sehnte sich nach einer Mütze Schlaf und duschen wollten wir auch alle, also zurück ins Hotel und relaxen.

Um 20°°h chauffierten uns die Hotelbesitzer mit 2 Autos die 12 km zum Festgelände und holten uns auch um 1°°h nachts wieder ab, ein Service des Hauses, den wir gerne in Anspruch nahmen. Abschliessend sorgten wir noch für Stimmung und Umsatz bei unserer „barmaid“ im Hotel bis zum Abwinken.

Ein Lob noch der Vorgruppe vor Hank Davison, den Crazy .... , die sich aus Mitgliedern der Ulmer Broncos zusammensetzt. Klasse Musik. See you… .

Sonntag nach einem ausgiebigem Frühstück mit viel O-Saft und Wasser ( bei manchem chemisch angereichert ), einer Alkoholverdunstungs-Stunde und herzlicher Verabschiedung durch unsere Wirtin, die wohl schon lange keine solche Truppe wie uns erlebt hat, machten wir uns auf den Heimweg.

Wieder ausschliesslich Landstrasse bis zur Grenze in Rheinfelden, manchem kam´s lang vor ( siehe oben ) und wurde ungeniessbar ( wir wollen keine Namen nennen, Thomas oder ? )

No problem with the Grenzer ! Dann nix wie ab Richtung Lörrach Autobahn und in Formation bis Karlsruhe und über die B 293 bis Leingarten.

Alle Sheriffs unterwegs zeigten sich gleichmütig, teils sogar erfreut und grüssten mit hochgerecktem Daumen.

Fazit:

Die Tour brachte uns einander näher. Es gab keine Unstimmigkeiten. Alle hatten ihren Spass, kamen gesund und pannenfrei (selbst Rainer) nach Hause und haben sowohl die Landschaften wie die Gemeinschaft genossen.

Fortsetzung folgt !!! in der Schweiz aber nur mit Vignettenpflicht für jeden, denn die Fahrerei auf den Landstrassen nervt.

E-glide Klaus

Teilnehmer: Andy, Charly, Gonzo, 2 x Peter, Rainer, Thomas, 3 x Klaus,