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An
den Modellen
GT und GLT
kann der
Motor nur
mit dem
Anlasser in
Gang gesetzt
werden, der
über einen
kleinen
Druckknopfschalter
am rechten
Lenkerende
bedient
wird. Das
Modell GN
besitzt
neben dem
Anlasser
auch einen
Kickstarter.
Der Anlasser
sitzt in
einer
Vertiefung
hinter dem
Zylinderblock,
die durch
einen
verchromten
Deckel
verschlossen
wird. Der
Strom wird
direkt von
der Batterie
über ein
dickes Kabel
und ein
Relais zum
Anlasser
geleitet. ·
Der
Anlasser
treibt eine
Freilaufkupplung
an, die
unmittelbar
hinter dem
Lichtmaschinenrotor
sitzt. Der
Freilauf
trennt den
Anlasser vom
Motor,
sobald der
Motor läuft.
Der Freilauf
arbeitet mit
drei Rollen,
die bei
treibendem
Anlasser
durch schräge
Bahnen
festgeklemmt
werden. Wenn
sich die
Kurbelwelle
schneller
dreht als
der
treibende
Teil des
Freilaufs, lösen
sich die
Rollen, und
die
Verbindung
wird
unterbrochen. ·
Beim
Ausbau des
Anlassers
ist zunächst
der positive
Batterieanschluss
abzuklemmen,
um die
elektrische
Anlage zu
isolieren.
Den Deckel
über dem
Anlasser
hinter dem
Zylinderblock
entfernen
und das
dicke
Anlasserkabel
abklemmen.
Vorübergehend
muss auch
das Kabel
des Öldruckschalters
vom Schalter
gelöst
werden. Der
Anlasser ist
mit zwei
Schrauben an
der linken
Seite am
Motorblock
befestigt.
Nach dem
Entfernen
dieser
Schrauben
kann der
Anlasser aus
seinem Sitz
herausgezogen
und nach
oben
ausgebaut
werden. |
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·
Am
Anlasser benötigen
die Kohlebürsten am
ehesten Wartung. Der
Deckel des Anlassers
ist mit zwei langen
Gehäuseschrauben
befestigt (Bild
112).
Nach dem Entfernen
der Gehäuseschrauben
kann der Deckel über
den Kohlebürsten
entfernt werden.
·
Die
Federn anheben,
welche die Bürsten
gegen den Kollektor
drücken, und die Bürsten
aus ihren Führungen
herausziehen.
·
Die
Bürstenlänge
messen und mit den
Angaben in den
technischen Daten
vergleichen. Bei
stark abgenützten
Kohlerbürsten kann
der Anlasser
eventuell den Motor
nicht mehr
durchdrehen.
·
Vor
dem Einsetzen neuer
Bürsten ist der
Kollektor zu
reinigen, indem man
feines Glaspapier
gegen den Kollektor
hält und den
Kollektor von Hand
durchdreht. Schmirgeltuch
oder ‑papier
sollte nicht
verwendet werden, da sich feine
Schmirgelteilchen im
weichen Kupfer des
Kollektors einbetten
und zu schneller Bürstenabnützung
führen können.
Zuletzt wird der
Kollektor mit
Metallpolitur
behandelt und mit
einem alkoholgetränkten
Lappen gereinigt, um
alle Fettspuren zu
entfernen. Die
Glimmerisolation
zwischen den
Kollektorlamellen
ist im Neuzustand
0,6 mm tief ausgefräst.
Wenn die Nuten
weniger als 0,2 mm
tief sind, muss der
Kollektor in einer
Suzuki oder
Autoelektrikwerkstatt
überholt werden.
·
Die
Bürsten in ihre Führungen
einsetzen und prüfen,
ob sie leicht
beweglich sind.
Gebrauchte Bürsten
in der ursprünglichen
Anordnung einsetzen,
weil sie sich auf
das Kollektorprofil
einlaufen. Den
Anlasser in der
umgekehrten
Reihenfolge
zusammensetzen und
einbauen. Die
Funktion des
Anlassers prüfen
und den Deckel über
dem Anlassergehäuse
mit Dichtung
montieren.