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| Die
mit Rändelmuttern
an den
Instrumenten
befestigten
Antriebswellen
von
Drehzahlmesser
und
Geschwindigkeitsmesser
von den
Instrumenten lösen.
Die Kabel von
allen
Lampenfassungen,
von der
Ganganzeige und
von der
Kraftstoffstandanzeige
ab ziehen. Die
beiden
Befestigungsschrauben
der
Instrumentenkonsole
entfernen und
die komplette
Konsole
ausbauen. |
| Die
Maschine mit
Holzklötzen
unter der Ölwanne
so unterbauen,
dass sie nach
dem Ausbau des
Vorderrades
nicht nach vorn
kippen kann. Die
Maschine muss
standfest auf
dem Mittelständer
stehen oder
sonstwie gestützt
werden. |
| Das
Vorderrad nach
der Beschreibung
in Kapitel 6.2.2
ausbauen. Dazu
muss mindestens
ein Bremssattel
ausgebaut
werden. Falls
beide Gabelrohre
ausgebaut werden
sollen, müssen
natürlich beide
Bremssättel
ausgebaut
werden. Die
beiden
Befestigungsschrauben
jedes
Bremssattels
entfernen und
den Bremssattel
so am Rahmen
befestigen, dass
der
Bremsschlauch
nicht auf Zug
beansprucht
wird. |
| Das
mit je zwei
Schrauben mit
Federringen an
jedem Gabelrohr
befestigte
Schutzblech
ausbauen. |
| An
den Maschinen
mit luftunterstützter
Gabel die
verchromte
Schutzkappe am
oberen Ende
jedes
Standrohres
entfernen und
die Luft durch
Druck auf die
Ventilmitte
ablassen. |
| Die
Klemmschrauben
der Standrohre
in der oberen
und unteren
Gabelbrücke
lockern. Nun können
die Gabelrohre
nach unten
herausgezogen
werden. Falls
sie zu fest in
den Gabelbrücken
sitzen, können
die Brückenaugen
mit einem
grossen
Schraubendreher
vorsichtig
gespreizt
werden. Dabei
muss man sehr
vorsichtig
vorgehen, sonst
können die
Gabelbrücken
brechen. Falls
die Gabelrohre
nach einem
Unfall verbogen
und verdreht
sind und sehr
fest sitzen,
kann man die
Gummidichtungen
in den Brücken
reichlich mit
Abwaschmittellösung
schmieren. |
| Die
Befestigungsschraube
des
Bremsschlauchanschlusses
an der unteren
Gabelbrücke
entfernen. Nun
kann die
komplette
Vorderradbremse,
einschliesslich
Geberzylinder,
Schläuche und
Bremszangen als
Ganzes ausgebaut
werden, ohne die
Bremsflüssigkeit
abzulassen. |
| Die
Klemmschraube an
der Hinterseite
der oberen
Gabelbrücke
lockern. Den
Kraftstofftank
ausbauen und den
Chokezug von
seiner Halterung
und aus dem
Anschlag lösen.
Die Kontermutter
des Chokeknopfs
lösen, den
Knopf im
Gegenuhrzeigersinn
drehen und
zusammen mit dem
Seilzug
herausziehen.
Dabei muss die
Schelte
unterhalb der
linken Zündspule
gelockert
werden, damit
das Hüllenende
durchgeführt
werden kann. Am
Modell GLT die
Kunststoff‑Kabelverkleidung
links an der
Hinterseite des
Lenkkopfes lösen,
um den Ausbau
des Chokezuges
zu erleichtern.
Die grosse
verchromte
Mutter an der
Oberseite des
Lenkkopfes und
ihre
Unterlagscheibe
ausbauen. Die
obere Gabelbrücke
nach oben
losklopfen. Die
untere Gabelbrücke
festhalten und
mit einem
Hakenschlüssel
die
Einstellmutter
des
Lenkkopflagers lösen.
Wenn ein
Hakenschlüssel
nicht verfügbar
ist, kann die
Mutter auch mit
einem Bronzedorn
und mit einem
Hammer gelöst
werden. Die
Standrohrverkleidung,
das
Scheinwerfergehäuse
und die
Richtungsblinker
mit ihren
Haltern
ausbauen. |
| Die
Staubschutzkappe
entfernen und
den
Aussenlaufring
des oberen
Lenkkopflagers
herausnehmen und
die untere
Gabelbrücke
zusammen mit dem
Lenkschaft nach
unten ausbauen.
Im Gegensatz zu
den meisten
heutigen Motorrädern
ist der Lenkkopf
aller GS
850‑Modelle
mit
Kegelrollenlagern
versehen. Das
untere Lager
wird zusammen
mit dem
Lenkschaft
ausgebaut. Beim
Ausbau dieses
Lagers auf die
dicke Scheibe
unter dem Lager
achten. Das
obere Lager
bleibt im
Lenkkopf zurück. |